Korea: 147.000 Taufen im Jahr 2006

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SEOUL, 8. Juni 2007 (ZENIT.org).- In Südkorea wurden im vergangenen Jahr 147.000 Taufen gespendet. Die Taufbewerber waren in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren alt.



Die statistischen Erhebungen, die vor kurzem von der koreanischen Bischofskonferenz veröffentlicht wurden, ergeben laut AsiaNews, dass der Klerus der Kirche in Korea (rund 4.000 Priester) ebenfalls Zuwachs erhalten hat: Im Jahr 2006 wurden 139 Diakone zu Diözesan- und Ordenspriestern geweiht.

Im geteilten Land, in dem rund 9,6 Prozent der Gesamtbevölkerung (4,7 Millionen Bürger) katholisch sind, eröffnen sich aber auch Fragen der Berufungspastoral, wie man sie in Europa kennt. Treten heute wieder mehr Menschen in die katholischen Orden und Seminare ein als vor zehn Jahren? Die Steigerungsrate bei den Berufungen bleibt mit 4,8 Prozent zwar konstant, aber der Trend bei den Anmeldungen in den koreanischen Priesterseminaren ist gerade im vergangenen Jahr rückläufig. Auch hinsichtlich der Teilnahme der Gläubigen an der Sonntagsmesse ist ein Rückgang festzustellen. Hier liegt der Schnitt bei 25 Prozent.