„Kreuzzug der Solidarität“ zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Peru

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LIMA/ROM, 17. August 2007 (ZENIT.org).- Der Präsident der Caritas Peru, Msgr. Miguel Irizar, hat zur Solidarität mit den tausenden Not leidenden Erdbebenopfern aufgerufen.



Nach aktuellen Angaben des Zivilschutzes liegt die Zahl der Todesopfer des stärksten Erdbebens in Peru seit 37 Jahren bei mindestens 437. In Ica, etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima, seien durch die Naturkatastrophe am Mittwoch mehr als 80.000 Menschen obdachlos geworden.

„Mit dem festen Vorsatz, allen Familien zu helfen, die im Raum Ica durch das Erbeben zu Schaden gekommen sind, bündeln die Caritas Peru und die Peruanische Bischofskonferenz ihre Kräfte“, erklärte der nationale Caritas-Präsident am Donnerstag. Man wolle einen regelrechten „Kreuzzug der Solidarität mit den Opfern der Naturkatastrophe“ führen.

Ein Expertenteam der Caritas organisiert in Ica in Zusammenarbeit mit den Pfarreien die notwendigen Hilfstätigkeiten.
„Caritas international“ stellt für die Opfer des Erdbebens in Peru 50.000 Euro bereit. Wie das Hilfswerk der deutschen Caritas heute berichtete, wird damit die Nothilfe der Caritas Peru unterstützt, die über ihr Katastrophenhilfebüro in der peruanischen Hauptstadt Lima die Bereitstellung von Hilfsgütern wie Medikamenten, Decken und Planen koordiniert.

Nach Caritas-Mitarbeiterin Dorothea Schreck, die sich derzeit in Peru aufhält, ist derzeit die medizinische Erstversorgung vorrangig, da nach Erdbeben die Zahl von Knochenbrüchen besonders hoch sei. Die Suche nach Überlebenden in den Trümmern bei Nacht gestalte sich allerdings schwierig.

Spenden mit Stichwort „Erdbeben“ werden erbeten auf: Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter : www.caritas-international.de (www.caritas-international.de).