Kunibert (um 600-663)

Bischof von Köln

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 271 klicks

Kunibert wurde um 600 geboren. Seine Familie stammte aus der Moselgegend und war adeliger Abstammung. Kunibert erhielt am Hofe Chlotars II. seine Ausbildung. Schon in sehr jungen Jahren wurde er zunächst Erzdiakon in Trier und dann Erzbischof in Köln. Der Legende nach soll Kunibert nach der Ernennung zum Bischof eine Taube auf die Schulter geflogen sein und ihn zur Grabstelle der heiligen Ursula geführt haben.

Trotz seines jungen Alters erfreute sich Kunibert sehr großer Wertschätzung in seiner Gemeinde. Unter seiner Regentschaft erblühte Köln. Kunibert setzte sich für den Ausbau der Kirchen und Klöster in der Region ebenso ein wie für die Armen, Kranken und Bedürftigen, die er mit verschiedenen karitativen Werken unterstützte.

Kunibert übte das Amt des Erzbischofs von Köln bis zu seinem Tod am 12. November 663 aus. Seine sterblichen Überreste wurden in der Klemens-Kirche bestattet, die von Kunibert errichtet worden sein soll und an deren Stelle heute die St. Kunibert-Kirche aus spätromanischer Zeit steht. Seine Reliquien wurden entsprechend in die neue Kirche überführt, wo sich sie sich heute noch in der Apsis befinden.