Künstler und Schauspieler würdigen Papst Johannes Paul II.

Ein Blick in die September-Ausgabe von „Totus Tuus“

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ROM, 26. September 2007 (ZENIT.org).- Zahlreiche Künstler bekunden in der aktuellen Ausgabe von „Totus Tuus“, dem offiziellen Mitteilungsblatt zum Seligsprechungsprozess von Papst Johannes Paul II., ihre Sympathie für den direkten Vorgänger des jetzigen Papstes Benedikt XVI.



Eines der schriftlichen Zeugnisse stammt vom polnischen Schauspieler Piotr Adamczyk, der im Film „Karol. Ein Mann, der Papst wurde“ den jungen Karol Wojtyla spielt.

Msgr. Marco Frisina, Direktor des Liturgischen Amtes des Vikariats Rom, schreibt: „Sein Pontifikat ähnelt sehr dem leidenschaftlichen Leben eines Künstlers, der im Evangelium die wundervollste Botschaft entdeckt hat, die verkündet werden kann, und in Christus das wunderschönste Gesicht, das betrachtet, bekannt gemacht und geliebt werden kann.“

Weitere Zeugnisse stammen von der italienischen Schauspielerin Sophia Loren und dm polnischen Regisseur Krzysztof Zanussi.

Das Magazin bringt auch eine Analyse der Gedichte Johannes Pauls II. Der Autor, Jesuitenpater Antonio Spadaro, ordnet Wojtyla der Sparte der „metaphysischen Dichter“ zu und erklärt: „Zwischen Dichtung und Berufung besteht für ihn immer ein unsichtbares Band, das vielleicht verborgen sein mag, aber doch immer lebendig ist.“

In seinem 1999 veröffentlichten Brief an die Künstler schreibt Johannes Paul II.: „Der göttliche Künstler kommt dem menschlichen Künstler liebevoll entgegen und gibt ihm einen Funken seiner überirdischen Weisheit weiter, indem er ihn dazu beruft, an seiner Schöpfungskraft teilzuhaben.“