Lateinisch-deutsche Gebetsblätter von „Kirche in Not“ sind gefragt

Schon 100.000 bestellte Exemplare

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MÜNCHEN, 19. September 2007 (ZENIT.org).- Das vom weltweiten pastoralen Hilfswerk „Kirche in Not“ herausgegebene Gebetsblatt „Weltweit gemeinsam beten – Grundgebete in Deutsch und Latein“ ist innerhalb von drei Monaten bereits 100.000 Mal bestellt worden. Vor allem Pfarreien haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, das Faltblatt als Hilfe für lateinische Gebete in Messfeiern zu nutzen. Die Gebetsblätter können für lateinische Messen sowohl im neuen als auch im von Papst Benedikt XVI. wieder großzügiger zugelassenen alten Usus verwendet werden.



Mit „Weltweit gemeinsam beten“ unterstützt das Hilfswerk päpstlichen Rechts die Bemühungen Benedikts XVI., dem Latein als einer Weltsprache der Kirche wieder größeren Raum zu schaffen. Katholiken sind mit den Grundgebeten in lateinischer Sprache „überall zu Hause“, begründet der Geschäftsführer des Hilfswerkes, Klaus Wundlechner, die Aktion. Das Blatt könne beim Familiengebet, beim heimischen Gottesdienst und bei Wallfahrten im Ausland nützlich sein. Dass die Zahl der Latein-Schüler an Gymnasien seit 2001 um über dreißig Prozent gestiegen ist, wie vom Statistischen Bundesamt jüngst gemeldet, sei ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen sich für die Wurzeln der europäischen Kultur interessierten.

Eine lateinische Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus wird am 11. April 2008 den von „Kirche in Not“ durchgeführten „3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“ in Augsburg eröffnen. Zelebrieren wird der kolumbianische Kurienkardinal Darío Castrillón Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“. Außerdem wird an den folgenden beiden Kongresstagen die Eucharistie im byzantinischen Ritus der mit Rom unierten Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche sowie in der ordentlichen Form des Römischen Ritus gefeiert.

Das Gebetsblatt „Weltweit gemeinsam beten“ kann unentgeltlich, auch in größerer Stückzahl, bei „Kirche in Not“ angefordert werden: Albert-Roßhaupter-Straße 16, 81369 München, Telefon: 0 89 / 7 60 70 55, Fax: 0 89 / 7 69 62 62; E-Mail: info@kirche-in-not.de.