Legionäre Christi schenken der Kirche 34 neue Diakone

Erzbischo Bertello erwartet sich „missionarischen Feuereifer", wie er für die Ordensgemeinschaft typisch ist

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ROM, 1. Juli 2008 (ZENIT.org).- Am Samstag (28. Juni) weihte der Apostolische Nuntius in Italien, Erzbischof Giuseppe Bertello, 34 Priesteramtskandidaten der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi zu Diakonen.

Die Weihezeremonie fand in der römischen Universität Regina Apostolorum statt, die von den Legionären betrieben wird. Die Neugeweihten stammen aus zehn verschiedenen Ländern: Frankreich, Spanien, Italien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Brasilien, Chile und Venezuela.

Drei Mitglieder der Ordensgemeinschaft aus dem deutschsprachigen Raum waren bereits zu Pfingsten zu Diakonen geweiht worden. Weltweit werden in naher Zukunft noch Diakonatsweihen von weiteren 15 Ordensmännern folgen.

Die neuen Diakone sind zwischen 29 und 35 Jahren alt. Sie haben seit dem Beginn ihres Noviziates durchschnittlich 13 Jahre Ausbildungszeit hinter sich. Neben Auslandserfahrungen, mehrjährigen Praktika und dem Theologiestudium stand darin besonders die geistliche Ausbildung im Mittelpunkt.

Msgr. Bertello wünschte den jungen Ordensmännern in seiner Predigt, dass Jesus die Mitte ihrer Existenz sein möge. „Haben wir wahrhaftig Umgang mit unserem Herrn! Denken wir an nichts anderes mehr als sein Reich“, hob der Erzbischof hervor. Er sei sicher, dass jeder der jungen Diakone einen „missionarischen Feuereifer“ in seinem Herzen trage, wie er für die Legionäre Christi typisch sei.

Die Legionäre Christi üben ihren priesterlichen Dienst in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ortskirchen und Pfarreien in den verschiedenen Apostolaten der Kongregation aus. Dazu gehören das Missionsgebiet Quintana Roo in Mexiko, zahlreiche Werke der Nächstenliebe, der Kinder-, Jugend-, und Familienpastoral sowie die etwa 200 ordenseigenen Schulen und Universitäten.