Leibniz-Leckerbissen für Papst Benedikt

Abhandlung über Gottes Gerechtigkeit von 1703

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VATIKANSTADT, 9. März 2012 (ZENIT.org). – Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, David McAllister (CDU), hat anlässlich einer Privataudienz bei Papst Benedikt XVI. am 8. März die Abschrift einer Abhandlung des Universalgenies Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) überreicht. Das Faksimile wurde in den Werkstätten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek in Hannover angefertigt, die den Nachlass des berühmten Gelehrten besitzt. In der 1703 entstandenen Schrift geht es um die Frage nach Gottes Gerechtigkeit.

Leibniz ist der in der Welt der Philosophie und Wissenschaft wohl berühmteste Bürger der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Er gilt als der letzte Universalgelehrte, war Philosoph und Wissenschaftler, Mathematiker und Physiker, Diplomat und Politiker, Historiker und Bibliothekar sowie Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts. Von 1698 bis zu seinem Tod bewohnte er das nach ihm benannte Leibnizhaus in der hannoverschen Altstadt, wo auch seine berühmte Rechenmaschine aufbewahrt wird. Sein Grab befindet sich in der Neustädter Hof und Stadtkirche St. Johannis. [jb]