Leiter der „Fokolar-Priester“ gestorben

P. Silvano Cola diente über 20.000 Diözesanpriestern und Diakonen

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ROM, 19. Februar 2007 (ZENIT.org).- P. Silvano Cola, der innerhalb der Fokolar-Bewegung für die Betreuung der Diözesanpriester zuständig war, starb am Samstag überraschend an einem Herzinfarkt. Der Priester war 79 Jahre alt.



In einem Nachruf hebt Gründerin Chiara Lubich das „unermüdliche Wirken“ von P. Cola hervor, den Gott nun „heimgerufen hat“.

Silvano Cola, der am 22. Januar 1928 in Camerino (Italien) geboren wurde, empfing im Jahr 1951, kurz nach seinem 23. Geburtstag, die Priesterweihe. In Absprache mit seinem Ortsbischof leitete er seit 1964 den priesterlichen Zweig der Fokolar-Bewegung, dem weltweit rund 20.000 Diözesanpriester und Diakone angehören. Erstes Anliegen dieses Verbunds ist es, die Gemeinschaft unter den Priestern und die Einheit mit dem Bischof zu fördern sowie das christliche Leben in den Pfarrgemeinden zu beleben. Zu den „Priester-Fokolaren“ gehören auch 5.000 Priesteramtskandidaten.

P. Silvano nahm 1990 an der Weltbischofssynode über die Priesterausbildung teil. Über 40 Jahre lebte er am Hauptsitz der Fokolar-Bewegung, deren Generalrat er angehörte.

In den letzten Lebensjahren widmete sich der Priester vorwiegend dem „Sekretariat des Dialogs“, das auf persönlichen Wunsch von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen wurde.

P. Silvano Cola wird am Dienstagnachmittag in Mariapolis („Stadt Mariens“) im südlich von Rom gelegnen Castel Gandolfo beerdigt werden.