Leiterin des UN-Welternährungsprogramms dankt dem Papst für seine unschätzbare Unterstützung

„Wir wissen, dass wir stets auf die Mitwirkung und wertvolle Hilfe von Katholiken und katholischen Organisationen zählen können“

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ROM, 29. Mai 2007 (ZENIT.org).- Josette Sheeran, Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen, hat Papst Benedikt XVI. ihre Dankbarkeit für seinen Einsatz zur Armutsbekämpfung bekundet und ihm gegenüber die Hoffnung geäußert, die Zusammenarbeit mit der Kirche fortzusetzen und zu vertiefen.



Sheeran erklärte am Montag während der Begegnung mit dem Heiligen Vater im Vatikan: „Es ist mir eine große Ehre, Eurer Heiligkeit persönlich für Ihren unschätzbaren Beistand für die Hungernden der Welt danken zu können. Ich hoffe, dass die bereits hervorragende Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche, die – wie das WFP – eine Institution mit globaler Tragweite ist, weiterhin vertieft werden kann.“

Zahlreiche katholische Organisationen arbeiteten eng mit dem WFP zusammen, wie etwa „Caritas Internationalis“, die allein im vergangenen Jahr  85.000 Tonnen Nahrung verteilt habe.

„In Krisen- und Konfliktgebieten auf der ganzen Welt – wie in Darfur, Somalia, im Tschad und in den Palästinensischen Autonomiegebieten – befinden sich die Mitarbeiter des WFP häufig in dramatischen Situationen, in denen ihr eigenes Leben gefährdet ist, um den Schutzlosesten helfen zu können. Die moralische Autorität des Heiligen Vaters und seine Aufrufe nach Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit sind für uns äußerst ermutigend. Wir wissen, dass wir stets auf die Mitwirkung und wertvolle Hilfe von Katholiken und katholischen Organisationen zählen können.“

Während der Audienz lud Sheeran den Papst ein, den Hauptsitz des WFP in Rom zu besuchen. Im Anschluss an die Begegnung traf sie noch mit Erzbischof Dominique Mamberti zusammen, dem vatikanischen Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten.