Liebe ist ein Gefühl, das gelernt sein will

Australische Bischofskonferenz veröffentlicht Anleitung zum Lieben

| 909 klicks

ROM, 14. Februar 2012 (ZENIT.org). – Anlässlich des heutigen Valentinstages veröffentlichte die australische Bischofskonferenz ein „Kit“ (Anleitung) für die Feier dieses Tages der Liebe. In einem Pressekommuniqué wird auf ein erstes „Kit“ hingewiesen, das im Jahre 2010 vom „Australischen katholischen Ehe- und Familienrat“ herausgegeben wurde, um in den Pfarreien eingesetzt zu werden. Nun ist die dritte Version dieser Anleitung auf der Webseite der australischen Bischofskonferenz abrufbar.

Nach eigenen Angaben ist das Ziel der Initiative die „Re-Christianisierung“ des mittlerweile säkularisierten Festes. Vor allem solle wieder in Erinnerung gerufen werden, dass der hl. Valentin ein wirklicher großer Heiliger war.

„Der hl. Valentin war Priester und Märtyrer der frühen Kirche: Dieses Fest hat also eine religiöse Geschichte, eine Geschichte, die auf die Bedeutung der sakramentalen Eheliebe in der Gesellschaft hindeutet.“

Gerade in einer Welt der Verzerrung von Sexualität und Ehe sei die Liebe verheirateter Paare ein Zeichen großer Hoffnung für andere, wird im „Kit“ erklärt.

Bischof Terry Brady, Delegat des australischen Ehe- und Familienrates, erklärt an dieser Stelle: „Liebe ist ein Gefühl, das gelernt sein will. Es ist Spannung und Erfüllung, eine tiefe Sehnsucht und Ablehnung, Freude und Schmerz, das eine nicht ohne das andere. Diese Anleitung zeigt einige der Aspekte auf und versucht, den Paaren Hoffnung zu geben und sie dazu zu bewegen, Gott in ihre Beziehungen hineinzulassen.“ [jb]