Lourdes-Wallfahrt des Erzbistums Berlin im Zeichen der pastoralen Erneuerung

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BERLIN/LOURDES, 20. September 2007 (ZENIT.org).- Der Berliner Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky ist heute mit rund 300 Pilgern zu einer viertägigen Pilgerreise nach Lourdes (Frankreich) aufgebrochen. Eine Vorhut von 93 Wallfahrern machte sich bereits am Mittwoch gegen 6.00 Uhr in zwei Bussen auf den Weg.



„Wir wollen diesen Ort der Ermutigung und Gnade aufsuchen, um unsere persönlichen Anliegen und die der ganzen Bistumsfamilie der Fürsprache der Gottesmutter anzuvertrauen“, erklärt Kardinal Sterzinsky in seinem Einladungsschreiben. „Wir brechen auf nach Lourdes, um jenen Ort zu besuchen, an dem die 14-jährige Bernadette im Jahr 1858 ihre ‚weiße Dame‘ schauen durfte. Am Gnadenort der Grotte wollen wir Gottes Wirken in unserem Leben aufspüren und so Ermutigung für unseren Lebensweg erfahren. Wir wollen um die Fürsprache der Gottesmutter Maria bitten und dem gütigen Gott unsere Sorgen und Nöte anvertrauen.“

Manche Pilger werden nach Worten des Kardinals im berühmten Marienwallfahrtsort „um Heilung und Linderung von Krankheiten oder um die Lösung schwieriger Situationen flehen“. Und mit Blick auf die gesamte Bistumsgemeinschaft betonte Kardinal Sterzinsky, dass man in den kommenden Tagen „besonders um den Frieden in der Welt und die pastorale Erneuerung unserer Ortskirche“ beten werde.

Unter den Teilnehmen sind neben dem Berliner Weihbischof Wolfgang Weider und dem Dompropst Dr. Stefan Dybowski Pilger ganz unerschiedlicher Herkunft: Menschen aus Berlin, Brandenburg und Vorpommern, Junge und Alte, Gesunde und Kranke. 30 schwerkranke Pilger werden von ehrenamtlichen Helfern des Malteser-Lourdes-Krankendienstes betreut.

Höhepunkt des religiösen Programms ist eine Heilige Messe mit Kardinal Sterzinsky an der Grotte von Lourdes, die Teilnahme an der großen Lichterprozession und die Mitfeier eines internationalen Gottesdienstes. Die Leitung der Pilgerreise liegt in den Händen von Dompropst Dr. Stefan Dybowski.