Lufthansa fliegt den Papst von Deutschland nach Rom zurück

Lufthansa-Airbus „Regensburg“ für Papst Benedikt XVI. zum dritten Mal im Einsatz

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BERLIN, 9. September 2011 (ZENIT/DBK). - Papst Benedikt XVI. wird zum Abschluss seines mehrtätigen Besuchs in Deutschland am Sonntag, 25. September, mit dem Lufthansa Airbus A321 „Regensburg“ nach Rom zurückkehren, wie die DBK verlautbaren lässt.

Das Flugzeug mit der Registrierung D-AIRT wird dabei wieder das päpstliche Wappen neben der Tür tragen. Der Sonderflug startet um 19.15 Uhr mit rund 100 Fluggästen vom ‚Black Forest Airport’ im badischen Lahr nach Rom-Ciampino. An Bord werden neben dem Papst, einer Gruppe von Kardinälen, seinen Sekretären und einer vatikanischen Delegation auch 70 Medienvertreter aus aller Welt sein. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, wird den Papst ebenfalls nach Rom begleiten.

Verantwortliche Kapitäne des Sonderfluges sind Nikolai Pointner, Wolfgang Jans und Francesco Sciortino. Flugkapitän Nikolai Pointner wurde in Celle geboren und trat 1980 in den Lufthansa-Konzern ein. Pointner ist am Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt Airbus A320 Flottenchef und damit Vorgesetzter von rund 1.000 Piloten. Flugkapitän Wolfgang Jans ist im schwäbischen Itzelberg geboren und in Bopfingen aufgewachsen, wo er auch Ministrantendienste übernahm. Jans fliegt seit 1985 für Lufthansa, in den vergangenen 15 Jahren als Flugkapitän auf der Airbus-A320-Flotte. Wolfgang Jans nimmt neben seiner Funktion als Ausbildungspilot weitere Managementaufgaben bei Lufthansa wahr. Erster Offizier Francesco Sciortino wurde in Waldshut-Tiengen geboren. Sciortino ist seit 1998 bei Lufthansa und spricht fließend italienisch. Schon in den Jahren 2005 und 2006 flog er als Copilot den Heiligen Vater von München nach Rom. Francesco Sciortino übt neben seiner fliegerischen Tätigkeit ebenfalls weitere Managementfunktionen bei Lufthansa aus.

Chef des Kabinenteams ist Hermann Astl. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ute Brugger übernimmt er den Bordservice für den Heiligen Vater. 2006 kümmerte sich Hermann Astl ebenfalls um das Wohl Papst Benedikts auf dessen Heimflug nach Rom. Ute Brugger begleitete bereits im Jahr 1996 Papst Johannes Paul II. auf seinem damaligen Lufthansa-Flug. Beide betreuen zusammen mit weiteren sieben Kolleginnen und Kollegen die internationale Delegation an Bord.

Während des Fluges wird ein Abendessen der Spitzenköche von LSG SkyChefs serviert. Angeboten wird ein deutsch-italienisches Menü mit Wein aus beiden Ländern. Bei der Auswahl  wurden die Wünsche des Papstes und seiner Begleiter berücksichtigt.

Bereits zum dritten Mal wird der Lufthansa-Airbus A321 mit dem Taufnamen „Regensburg“ Papst Benedikt von Deutschland nach Rom fliegen. Am 21. August 2005 reiste der Heilige Vater von Köln/Bonn und am 14. September 2006 von München nach Rom.

[© Copyright DBK vom 9.9.2011]