Luxemburg: Protest gegen Liberalisierung des Schutzes von Ungeborenen
SOS-Vita: Der Schutz des Lebens kennt keine Grenzen
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LUXEMBURG, 15. Juni 2010 (ZENIT.org).- In aller Stille plant das Parlament in Luxemburg eine umfassende Liberalisierung der Abtreibung. Die vorgesehene Einführung einer sogenannten „Sozialen Indikation" ist nichts anderes als Abtreibung auf Anfrage und würde damit die ungeborenen Kinder völlig schutzlos lassen. "Die Politiker behaupten, damit die Abtreibungszahlen reduzieren zu wollen", erklärt die Lebensrechtsinitiative SOS-VITA. "Doch nur ein Verbot der Abtreibungen kann das Blutvergießen an unschuldigen Kindern vermindern und nicht eine Liberalisierung", ist die Meinung der Initiatoren der "Fédération Pro Europa Christiana" (FPEC).
Zusammen mit der Einführung der Sozialen Indikation ist in Luxemburg die Einführung einer Pflichtberatung vorgesehen. "Diese Pflichtberatung wird die Tötung ungeborener Kinder nicht verhindern und ist nichts anderes als ein Feigenblatt", meinen die Verantwortlichen von SOS-VITA. Deshalb rufen sie auf, sich der Kampagne "Ich will jetzt handeln für den Schutz der Ungeborenen!" anzuschließen.
"Die geplante Einführung einer sog. 'Sozialen Indikation' ist nichts anderes als Abtreibung auf Anfrage und würde die ungeborenen Kinder völlig schutzlos lassen", so der Aufruf. "Dies geschieht noch unter dem Vorwand, die Abtreibungszahlen reduzieren zu wollen. Doch nur ein Verbot der Abtreibungen kann das Blutvergießen an unschuldigen Kindern reduzieren und nicht eine Liberalisierung".
"Hiermit protestieren wir auf das Schärfste gegen diese geplante Liberalisierung der Abtreibung und fordern: Zunächst: Keine soziale Indikation! Und mittelfristig: Gänzliches Verbot der Abtreibungen".


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