Mache mich zum Werkzeug des Friedens

Das heutige Mittwochsgebet stammt von Franz von Assisi

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 401 klicks

Franz von Assisi (1181/1182 – 1226) war der Begründer des Ordens der Franziskaner, auch der Orden der Minderen Brüder genannt, und Mitbegründer des Ordens der Klarissen. Er lebte nach dem Vorbild Jesu Christi und nach dem Evangelium. Franz von Assisi wuchs als Sohn eines Tuchhändlers in Assisi in wohlhabenden Verhältnissen auf und führte zunächst ein ausschweifendes Leben. Dank seines Vaters bekam er eine gute Schulbildung. Nachdem er 1202 in den Krieg gegen Perugia ziehen musste und dort in Gefangenschaft geriet, war er bei seiner Rückkehr 1204 zutiefst erschüttert und krank. Er änderte seinen Entschluss, sich anschließend in den Dienst eines päpstlichen Ritters zu stellen und erneut in den Krieg zu ziehen, nachdem er eine Gotteserfahrung hatte. Nach einer Pilgerreise nach Rom entschied er sich, in Armut zu leben, und nach mehren Konflikten mit seinem Vater zog er sich als Einsiedler zurück.

Gott,

mache mich zum Werkzeug des Friedens,

dass ich Liebe bringe, wo Hass ist,

dass ich verzeihe, wo Schuld ist,

dass ich vereine, wo Zwietracht herrscht,

dass ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum ist,

dass ich den Glauben bringe, wo Finsternis ist,

dass ich Freude bringe, wo Leid ist.


Nicht um getröstet zu werden,

sondern um zu trösten,

nicht um verstanden zu werden,

sondern um zu verstehen,

nicht um geliebt zu werden,

sondern um zu lieben.


Denn da wir geben, empfangen wir,

da wir verzeihen, wird uns verziehen,

da wir sterben, gehen wir in ein neues Leben.

Amen.