Malteser: Österreichische Pilger treffen Metropoliten Erzbischof Kyrillos Kogerakis von Rhodos

Höhepunkt für teils Schwerbehinderte

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ROM, 30.Oktober 2012 (ZENIT.org).180 österreichische Pilger der Rhodos-Wallfahrt (ZENIT berichtete), davon 60 mit teils starken Behinderungen, trafen am heutigen Nachmittag den Metropolit-Erzbischof Kyrillos Kogerakis von Rhodos. Nachdem dieser der Gruppe die Orthodoxie erklärt und viele Fragen beantwortet hatte, spendete er einen Segen für die Pilger in der Kathedrale von Rhodos Stadt. Ein gemeinsames Gebet rundete das Treffen ab.

Nach den ersten Eindrücken war diese Begegnung für die Pilger eines der Höhepunkte der Reise. „Ohne die Malteser wäre so eine schöne und bereichernde Begegnung für mich nicht möglich gewesen“, stellt einer der Betreuten fest.

Für die überwiegend in Rollstühlen sitzenden Behinderten ist gut gesorgt, berichten die Malteser. Die medizinische und pflegerische Betreuung rund um die Uhr übernehmen ehrenamtlich Ärzte, Rettungssanitäter und Pflegekräfte. Der älteste Teilnehmer ist 84 Jahre alt, der jüngste gerade mal sechs Jahre. Auch ein Drei-Generationen-Trio ist dabei: Tochter (17), Vater (52) und Großmutter (88 Jahre) wollen auf den Spuren der Malteser-Ritter die Insel erkunden und suchen in Gebet und Gemeinschaft Kraft für den Alltag zu schöpfen.