Malteser Rom-Wallfahrt

Polizeieskorte leitet Wallfahrer zum Vatikan

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ROM, 1. Oktober 2012 (ZENIT.org/MH). - Mit einer Motorrad-Eskorte der römischen Polizei vorweg haben die 29 deutschen Pilgerbusse der Malteser Rom-Wallfahrt den Vatikan erreicht. In den Vatikanischen Gärten, den Vatikanischen Museen und im Petersdom sammeln die 1.100 Teilnehmer, darunter 300 Menschen mit Behinderungen, erste Eindrücke. „Wir haben vereinfachten Zugang, die Sicherheitskontrollen sind für sie leichter zu passieren“, sagt Einsatzleiter Benedikt Liefländer.

Für die überwiegend in Rollstühlen sitzenden Behinderten ist gut gesorgt. Die medizinische und pflegerische Betreuung rund um die Uhr übernehmen ehrenamtlich Ärzte, Rettungssanitäter und Pflegekräfte. Der älteste Teilnehmer ist 96 Jahre alt, der jüngste gerade mal ein Jahr. Auch ein Drei-Generationen-Trio ist dabei: Tochter (17), Mutter (52) und Großmutter (88 Jahre) wollen das Zentrum der katholischen Kirche erkunden und aus Gebet und Gemeinschaft Kraft für den Alltag schöpfen. Am Nachmittag werden die Pilger eine Heilige Messe mit Kardinal Paul Josef Cordes in St. Peter feiern.

Höhepunkt wird am Mittwoch der Besuch der Generalaudienz bei Papst Benedikt XVI. sein. Anschließend empfängt der souveräne Malteserorden mit Sitz in Rom die deutschen Wallfahrer auf dem Aventin. 

Die Malteser Wallfahrt für Menschen mit Behinderungen dauert bis zum Freitag. Es ist die zehnte seit 1981.