Marienmonat Mai: Herrin der Berge und Meere

Unsere Liebe Frau des Libanon

| 748 klicks

ROM, 24. Mai 2012 (ZENIT.org). – Im Jahr 1997 besuchte der sel. Johannes Paul II. den Libanon und betete vor der Basilika Unserer Lieben Frau von Harissa, dem Zentrum der östlichen Christenheit. Das Heiligtum der Jungfrau von Harissa wurde von dem maronitischen Patriarchen Elias Huwaik am 1. Mai 1908 eingeweiht, dem Tag, der zum Hochfest Unserer Lieben Frau vom Libanon wurde, zum Anlass des 50- jährigen Jubiläums der Verkündung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis durch Papst Pius IX. Im Jahre 1954, zum Anlass des 50. Jahrestages des Baus des Heiligtums, pilgerte Kardinal Angelo Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., auf Geheiß Pius XII. nach Harissa. Christen und Muslime richten sich im Libanon an Maria als ihre Mutter.

Johannes Paul II.:

„Flehen wir die Jungfrau Maria, Unserer Liebe Frau des Libanon an, euer Land mit seinen Bewohnern zu schützen und euch mit ihrer mütterlichen Liebe zu helfen. Denn ihr seid die würdigen Erben der Heiligen eures Landes. So werdet ihr dabei helfen, den Libanon wieder aufblühen zu lassen, ein Land, das Teil der heiligen Landstriche ist, die Gott so sehr liebt, dass er sie sich als Wohnung ausgesucht hat und um uns daran zu erinnern, dass wir die irdische Stadt mit Blick auf sein himmlisches Königreich errichten müssen.“