Marienmonat Mai: Maria, Theotókos (Muttergottes)

Johannes Paul II.: Maria weihe ich alle Familien der Welt

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ROM, 25. Mai 2012 (ZENIT.org). - Am 25. März 2000, dem großen Jubiläumsjahr, feierte Johannes Paul II. anlässlich seines Besuchs im Heiligen Land eine Messe in der Verkündigungsbasilika in Nazareth. Am Ende seiner Predigt sagte er : „Ich habe mich seit langem danach gesehnt, in die Geburtsstadt Jesu zurückzukehren, mich an diesem Platz aufzuhalten und die Gegenwart der Frau zu spüren, von der der hl. Augustinus sagte: „Er suchte sich die Mutter aus, die er selber geschaffen hatte, er schuf die Mutter, die er sich auserwählt hat“ (Predigt 69, 3, 4). Hier ist es besonders leicht zu verstehen, warum die Generationen Maria die Gesegnete genannt haben (vgl. Lk 2, 48)“. Der Papst endete seine Rede mit einer Weihe aller Familien der Welt an „Maria, die Theotókos, die große Mutter Gottes“:

„ Maria, der Theotókos, der großen Muttergottes, weihe ich alle Familien des Heiligen Landes und aller Familien der ganzen Welt. In Nazareth, wo Jesus sein öffentliches Wirken begann, bitte ich Maria, der Kirche auf der ganzen Welt zu helfen, die „Frohe Botschaft“ zu verkünden, wie er es tat (vgl. Lk 4, 18). In diesem „Jahr der Gunst des Herrn“ bitte ich sie, uns den demütigen und freudigen Weg des Gehorsams gegenüber dem Evangelium zu lehren, im Dienst an unseren Brüdern und Schwestern, ohne Vorlieben und ohne Vorurteile.“