"Marriage-Week"

Gelegenheit für Ehepaare zu neuen Impulsen und ehrlichem Austausch

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 301 klicks

Vom 7. bis zum 14. Februar 2014 wird zum sechsten Mal bundesweit und in mehr als 20 weiteren Ländern die „Marriage Week“  stattfinden. Die Schönstatt-Bewegung, die sich an der Aktion mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligt, schreibt dazu: „Grund zur Freude und zum Feiern haben alle verheirateten Paare. 'Marriage Week' lädt ein, das Abenteuer jeder Ehe neu zu entdecken, kreativ zu bereichern und entspannt zu genießen.“ Bei dem angebotenen Programm wird auf die Bedürfnisse jeder Altersgruppe und Interessenausrichtung eingegangen, vom Genießerbrunch bis zum Improvisationstheater reicht das Angebot. Ehepaare sollen die Gelegenheit zu „neuen Impulsen und ehrlichem Austausch“ erhalten. Fachvorträge und Diskussionen runden das vielfältige Programm, das von rund 1.500 Mitarbeitern gestaltet wird, ab.

Bereits im Jahr 2008 rief die DBK die Initiative „Liebe miteinander leben“ ins Leben, die sich speziell mit dem Ehe- und Familienalltag auseinandersetzte und Ehepaaren Hilfestellung bei der Bewältigung ihres oft komplexen Alltags bieten sollte:„Über alle gesellschaftlichen Individualisierungs- und Modernisierungsschübe hinweg tragen Menschen eine tiefe Sehnsucht in sich: von einem geliebten Menschen angenommen zu sein, miteinander durchs Leben zu gehen, eine Familie zu gründen und in diesem vertrauten Kreis alt zu werden. Liebe als Mann und Frau, als Mutter und Vater, als Eltern und Kinder miteinander zu leben ist weit mehr als eine romantisch verklärte Vorstellung. Viel guter Wille, persönlicher Einsatz, manche Anstrengung, aber auch Klugheit und Geschick gehören dazu, damit das Leben in Partnerschaft und Elternschaft gelingen kann.

Die große Bedeutung von Ehe und Familie für unsere Gesellschaft betont auch Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Schirmherr der „Marriage Week“: „Ehe und Familie sind nach wie vor wichtige Grundlagen unserer Gesellschaft.“

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes heirateten im Jahr 2011 377.816 Menschen; 187.640 Ehen wurden wieder geschieden. Im Jahr 2012 schlossen 387.423 Paare den Bund der Ehe, wie die DBK informiert. 46.161 Ehen wurden nach katholischem Ritus geschlossen; bei 29.622 Paaren waren beide Partner katholischer Konfession und bei 17.539 einer der beiden Ehepartner.