Marsch für das Leben in Berlin

17. September 2011, Start am Bundeskanzleramt

| 922 klicks

BERLIN, 14. September 2011 (ZENIT.org). – Am kommenden Samstag, dem 17. September 2011, findet in Berlin der jährliche „Marsch für das Leben“ statt, organisiert von Bundesverband Lebensrecht. Unterstützer sind unter anderem die Organisationen Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA); Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL); Seniorenunion der CDU Deutschlands, Berlin; Junge Union Deutschlands, Berlin; Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU (AEK), Bonn; Arbeitskreis „Lebensrecht und Familie“ der AUF-Partei; Hilfe für Mutter und Kind e.V.; Stiftung Ja zum Leben; Juristenvereinigung Lebensrecht e.V. (JVL); Europäische Ärzteaktion in den deutschsprachigen Ländern e.V.; Durchblick e.V.; Aktion Leben e. V.; Ärzte für das Leben e.V., München; Rahel  e.V.; Deutsche Evangelische Allianz; Initiative Pharma-Information, Stuttgart; Zivile Koalition e.V., Berlin, u.a.

In diesem Jahr startet der Marsch am Bundeskanzleramt und verläuft durch die Innerstadt zur St.-Hedwigs-Kathedrale.

13:00 Uhr: Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brand-Str. 10557 Berlin), anschließend Beginn des Marsches.

15:30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz (Hedwigskirchgasse, 10117 Berlin), anschließend Stehkaffee (geplant).

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Hauptbahnhof (über die Fußgängerbrücke ca. 500 m Fußweg), Bundestag (U55, Bus M85 und M100) oder Brandenburger Tor (S1, S2, S25), siehe auch Fahrplan-Auskunft.

Parkplätze für PKWbegrenzt und kostenpflichtig z. B. an der Straße des 17. Juni oder im Hauptbahnhof-Parkhaus. Für Bussekostenfrei am Busparkplatz Europaplatz (Nordseite des Hauptbahnhofs, an der Invalidenstraße).

Die Vereinigung  „Ärzte für das Leben e.V.“ hatte letztes Jahr folgende Erklärung abgegeben:

Mitglieder der „Ärzte für das Leben e.V.“ unterstützen mit ihrer Teilnahme am „Marsch für das Leben“  in Berlin das Anliegen des Bundesverbandes Lebensrecht e.V.Als Ärzte protestieren wir insbesondere gegen die Rolle, welche den „Dienern des Lebens“ in unserem Gesundheitssystem bei jährlich weit über 100 000 rechtswidrigen, doch straffreien Abtreibungen zugefallen ist, indem man den ärztlichen Heilungsauftrag um das Töten ungeborener Menschen „erweitert“ und so im Einzelfall den Arzt auf das „Verlangen der Schwangeren“ (und damit auch ihrer Mitwelt) hin zum Tötungsgehilfen gemacht hat. Aufgrund dieser Entwicklung am Lebensanfang warnen wir vor der Pervertierung des ärztlichen Heilungsauftrages auch am Lebensende und rufen unsere Kollegen dazu auf, sich auf den ärztlichen Heilungsauftrag und das darin enthaltene Tötungsverbot zu besinnen, sich nicht als angeblich „besonders gut qualifizierte „Helfer“ an Tötungshandlungen zu beteiligen; müssen wir die freie Gewissensentscheidung des Arztes und den Arztberuf als freien Beruf entschlossener verteidigen und dürfen uns nicht zu weisungsgebundenen „Dienstleistern“ eines „Gesundheits-Systems“ herabwürdigen lassen.Wir bitten um die Unterstützung unserer Mitmenschen, damit Ärzte nach ihren bewährten Grundsätzen tätig sein können. Diese lauten:„das Heil des Patienten ist das oberste Gebot“ und „zu allererst nicht schaden“. Töten aber ist schaden und daher nicht unser „Geschäft“.

Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald

Frauenarzt, 1. Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V.