Mauritius: "Die Familie ist gefährdet"

Afrikanisches Aktionsbündnis für die Familie

Rom, (Fides) | 236 klicks

„Die Familie ist in der Krise: in den vergangenen zwei Jahrzehnten wuchs die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland, wobei dies oft mit der Verleugnung der grundlegenden Werte des Lebens und des Familiensinns einherging”, heißt es im Schlussdokument zum Dritten Kongress des Afrikanischen Aktionsbündnisses für die Familie (FAAF), der vom 10. bis 13. November auf den Mauritius-Inseln tagte. Unter dem Motto „Familie als Gemeinwohl: wir müssen sie schützen!”, nahmen Vertreter von 28 Oranisationen aus 22 Ländern teil. Anwesend waren auch Kardinal Robert Sarah, Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum, und Erzbischof Gabriel Mbilingi, von Lubango (Angola).

Der Druck, der dabei auf Familien ausgeübt werden, heißt es in dem Dokument, das dem Fidesdienst vorliegt, “wurde seit der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung in Kairo 1994 und durch das Protokoll von Maputo des Jahres 2006 stärker”.

“Die Agenda”, heißt es in der Erklärung weiter, sehe unter anderem, “den allgemeinen Zugang zu Kondomen; die Einführung von Rechten zur sexuellen Gesundheit und die Legalisierung von Abtreibungen; die Verbreitung der Gender-Ideologie” vor.

Zum Schutz der Familie, so das Aktionsbündnis “lehnen wir jede Art von Druckausübung oder Angriff auf das Leben der Familie ab. Wir appellieren dabei an alle Regierungen und Führungskräfte in Afrika, Christen und Nichtchristen, mit der Bitte um Maßnahmen zur Förderung der Familie und der Würde sowie des afrikanischen Familiensinns. Denn die Familie ist ein Heiligtum der Liebe und des Lebens und die Zukunft unserer Gesellschaft”. (L.M.)

(Quelle: Fidesdienst 25/11/2013)