Mazedonischer Präsident Gjorge Ivanov bei Papst Benedikt

Kyrill und Methodius auch heute Vorbild für alle Verantwortungsträger

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VATIKANSTADT, Dienstag, 24. Mai 2011 (ZENIT.org). - Nur in der Annahme des Heilsplanes Gottes könnten die Völker die Grundlagen wiederfinden, die eine Zivilisation und Gesellschaft stützten und sie im Geist der Eintracht und des friedlichen Zusammenlebens erhielten.

So Benedikt XVI. beim Empfang der Delegationen der Regierung und der katholischen und orthodoxen Kirche der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, die zum Fest der Heiligen Kyrill und Methodius von Präsident Ivanov nach Rom begleitet wurden .

 Das Evangelium Christi, das von den Heiligen Kyrill und Methodius in vollkommener Weise verstanden wurde, sei fähig, jeden Bereich und jeden Moment der menschlichen Erfahrung zu erhellen, um sie vollkommen menschlich zu machen.

„Es gibt keine wirkliche Einheit ohne den Respekt vor der Würde jedes Menschen und seiner unwiderruflichen Rechte“, so Benedikt XVI.

 Der Papst unterstrich, dass das Wort Gottes ständig zur Bekehrung des Herzens aufrufe, denn jede Entscheidung und jede Wahl müssten von egoistischen Entscheidungen gereinigt werden. Dies sei die ständige Bekehrung zu Gott hin, die es ermögliche, eine neue Menschlichkeit wachsen zu lassen.

Im Hinblick auf die Patrone Europas Kyrill und Methodius und den heiligen Benedikt von Nursia hob der Papst hervor, dass „deren Leben vollkommen den apostolischen Bemühungen gewidmet waren  göttliche Eingebung ließ sie die Botschaft der Offenbarung verstehbar und erfahrbar machen. Sie wurde das Motiv der Einheit zwischen den verschiedenen Kulturen und Traditionen“.

Ihr Zeugnis und ihre Lehre seien immer noch aktuell für alle, die im Dienst der Verkündung des Evangeliums stünden sowie für die, die zur Regierung der Nationen berufen seien.