Medical Mission Network

Neue Online-Präsenz der Initiative für medizinische Hilfe in der dritten Welt

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ROM, 21. Februar 2012 (ZENIT.org). - Das „Medical Mission Network“ hat eine neue Webseite. Am 20. Februar 2012 ging eine Blog-ähnliche Webseite dieses Missionsnetzwerkes online, das sich auf medizinische Hilfe in Afrika und Südamerika spezialisiert.

Die Initiative wurde von P. Bennet Tierney LC, einem Ordenspriester der Legionäre Christi, und einer kleinen Gruppe von Ärzten im Jahr 2005 ins Leben gerufen, nachdem ähnliche Hilfsmissionen schon in den Jahren zuvor vom Regnum Christi aus den USA durchgeführt worden waren.

Pater Bennet hat lange in Mexiko gelebt und dort erfahren, wie schlecht die medizinische Versorgung für die Bevölkerung in entlegenen Gegenden ist: Verlässt man die gut ausgebauten Touristengebiete, gelangt man bald in Dörfer ohne Elektrizität, fließendes Wasser oder befestigte Straßen. Der Weg in die Stadt, zum nächsten Arzt, ist für die Einwohner nicht zu bewältigen. Die erste „Medical Mission“ führte nach Brasilien, es folgten weitere Einsätze in Ghana und Mexiko. Die Ärzte und Helfer, die sich an den Projekten beteiligen, versuchen, den Patienten ein besseres Leben zu ermöglichen und dabei die Botschaft christlicher Nächstenliebe umzusetzen: den Nächsten zu lieben wie sich selbst und in den Mitmenschen Gott zu erkennen. Die Freiwilligen schenken den Bedürftigen ihre Zeit, weil sie helfen, heilen und Hoffnung spenden wollen, erklärt die Webseite.

Die Teams der Ärzte und Missionare stammen aus Deutschland. Sie bereiten die Einsätze mehrere Monate lang vor, bevor sie in die Dörfer reisen, um Helfer zu organisieren. Somit werden bis an die 70 Personen in die Arbeit miteinbezogen. Die Ärzte legen über jeden Patienten eine Akte an, damit die Behandlung erfolgreich fortgeführt werden kann. Auf diese Weise wird Kontinuität gewährleistet: Denn „Medical Missions“ sollen nicht nur kurzfristig helfen, sondern das Leben bedürftiger Menschen langfristig verbessern.

Deshalb wird die medizinische Hilfe auch durch Maßnahmen zur gesundheitlichen Aufklärung ergänzt, durch Kurse über Ernährung, Hygiene oder natürliche Familienplanung. Auf diese Weise werden die Ursachen von Krankheiten bekämpft.

Die medizinischen Leistungen, die bei den Einsätzen erbracht werden, umfassen das gesamte Spektrum der konservativen inneren Medizin, z. B. die Behandlung von Infektionskrankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck, Geburtshilfe und Versorgung schwangerer Frauen, Kinderheilkunde, kleine chirurgische Eingriffe, augenärztliche und zahnärztliche Behandlungen, Behandlung von Schmerzpatienten. Da Gesundheit Körper und Seele umfasst, bietet „Medical Mission Network" ganzheitliche Betreuung an. Priester der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi unterstützen die medizinischen Fachkräfte. Die Patienten erhalten von ihnen Begleitung, Beratung und Seelsorge.

 Informationen über weitere „Medical Missions“ des Regnum Christi finden Sie hier.