„Medikamentenaktion hilft 5 Millionen Menschen effizient und direkt!“

Auch Sachspenden an Missio sind steuerlich absetzbar

| 1886 klicks

WIEN, 21. August 2009 (ZENIT.org).- Das zu Missio gehörende Aussätzigen-Hilfswerk Österreich nimmt sich seit mehr als 50 Jahren Menschen an, die an Lepra, Tuberkulose und AIDS erkrankt sind. Seit mehr als 20 Jahren leistet die Medikamentenaktion des Aussätzigen-Hilfwerks gezielte medizinische Hilfe für benachteiligte Menschen in den ärmsten Regionen der Welt.

„Father Leo“, Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke und langjähriger Begleiter von Mutter Teresa zur erfolgreichen Aktion: „Die Medikamentenaktion ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit der Päpstlichen Missionswerke. Dank der großzügigen Sachspenden können wir unzähligen Menschen, die sonst mangels medizinischer Versorgung krank blieben oder sogar sterben müssten, effizient und direkt helfen!“

Die Medikamente und medizinische Hilfsgüter wie Verbandsstoffe, sterile Handschuhe und Einwegspritzen werden von Ärzten, Apotheken, Pharmafirmen und Spitälern in ganz Österreich gespendet. Im Juli und August werden die Medikamente in Vorarlberg sortiert und auf gezielte Bestellung hin verpackt und versendet. Bisher sind bereits rund 2.500 Kartons für 18 Missionsspitäler und Gesundheitsstationen versandfertig. Weiters wurden bisher 7 Sattelzüge mit gebrauchten Spitalsbetten, medizinischen Geräten und Apparaten an Spitäler in Osteuropa vermittelt.

Im vergangenen Jahr war mit 20,5 Tonnen an Medikamenten sowie 9 Sattelzügen an medizinischen Geräten und Hilfsgütern im Wert von 5,9 Millionen Euro ein Rekordergebnis erzielt worden. Die Sachhilfe deckte den Grundbedarf an Medikamenten für 25 Missionsspitäler und Gesundheitsstationen in Afrika, Asien und Lateinamerika für ein ganzes Jahr ab. Rund 5 Millionen Patienten konnten damit behandelt werden.

Durch die wachsende Bekanntheit und die ständige Ausweitung der Medikamentenaktion wurde das bisherige Sammellager zu klein. Für die diesjährige Aktion hat das Hilfswerk in Lauterach (Vorarlberg) eine neue Halle für die Abwicklung der Aktion gefunden. Im neuen Lager, das gestern Dienstag vom Diözesandirektor von Missio Vorarlberg, Pfarrer Anton Bereuter, gesegnet wurde, können die Sortier- und Versandarbeiten gleich an Ort und Stelle erfolgen.

Gerade medizinische Sachspenden sind vielfach eine äußerst wertvolle Unterstützung. Es gibt jedoch kaum noch Organisationen, welche die Logistik zustande bringen, die Hilfsgüter dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt werden. Dabei ist der Einsatz von Spendenmitteln für Sortierung und Versand äußerst wirksam: ihre Wirksamkeit wird durch die Sachspenden quasi gleich um das 20fache gesteigert, da der Aufwand für Sortierung und Versand unter 5% des Wertes der Sachspenden liegt. Mit geringem finanziellem Aufwand wird auf diese Weise wirksame medizinische Hilfe für die Ärmsten der Armen ermöglicht.

Sr. Elisabeth Schwarzl, steirische Ordensfrau und Krankenschwester auf Madagaskar, meint zur Medikamentenaktion des Aussätzigen-Hilfswerk Österreich von Missio: „Nicht nur meine Station profitiert schon seit rund 25 Jahren von diesen Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln, ich darf immer auch mit anderen teilen. Im Vorjahr waren es 3 Missionsspitäler und 3 weitere Ambulanzen, die von den Medikamenten, Verbandstoffen und medizinischen Materialien Hilfen bekamen. Wir wären nicht in der Lage dies alles einzukaufen, weil wir dies hier im Lande überhaupt nicht bekommen würden, außerdem fehlt uns das Geld dafür. Diese Hilfe ist ein wichtiger Teil Bestandteil in unserem Dienst für eine gerechtere und menschenwürdigere Welt gerade bei den Ärmsten und mittellosesten Menschen der Gesellschaft.“

Spenden an Missio können rückwirkend mit 1. Januar 2009 von der Steuer abgesetzt werden. Neben Geldspenden sind auch Sachspenden an das zu Missio gehörende Aussätzigen-Hilfswerk absetzbar! Wie viel man sich aufgrund seiner Spende an Steuern erspart, kann man sich auf www.spendenrechner.at ausrechnen. Die von Missio zur Verfügung gestellte Seite weist einerseits den persönlichen Steuervorteil aus und zeigt andererseits, um wie viel man mehr spenden kann, ohne mehr zu bezahlen.

Kontakt und Spendenkonto

Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich ist über die Diözesanstelle Missio Vorarlberg erreichbar:
Weidachstraße 1, 6900 Bregenz, Tel: (+43) 5574 / 717 42, Mail: vorarlberg@missio.at

Online spenden auf www.missio.at
Spendenkonto:
Empfänger: Aussätzigen-Hilfswerk Österreich
Kontonummer: 11.111.114
Bankleitzahl: 58.000 (Hypo Landesbank Vorarlberg)