Mehr als 1500 Mädchen und Jungen beim Kinderwallfahrtstag in Trier

Kinder erzählen, was ihnen am Wallfahrtstag am besten gefallen hat

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TRIER, 10. Mai 2012 (ZENIT.org/Wallfahrt Trier). - Wallfahrtstag der Kindertagesstätten am 9. Mai: Msgr. Dr. Michael Kneib stellt beim Abschlussgottesdienst den Kindern Fragen. „Was hat euch am besten gefallen?“. Ivonne muss nicht lange überlegen. Der Heilige Rock habe ihr am besten gefallen, sagt die Sechsjährige und das bestätigen die meisten Kinder. Aber Charlize fällt noch was anderes ein. Das Eis, sagt sie, das Eis sei der Höhepunkt des Ausflugs gewesen. Die Kinder zeigen einen blauen Finger. Denn in St. Paulin haben sie alle ihren Fingerabdruck in eine Darstellung des Heiligen Rocks gedrückt. Damit die Kinder nicht verloren gehen, tragen sie blaue Kappen, auf deren Schirm ihr Name aufgedruckt ist.

Mehr als 1500 Kinder bevölkerten an diesem Tag den Dom und die ganze Stadt. In übergroßen gelben T-Shirts die einen, die anderen mit grünen Tüchern auf dem Kopf, auf denen ein selbstgebasteltes Wallfahrts-Abzeichen prangt. Wieder andere Gruppen erkennen sich an ihren roten Kappen. Ihre Pilgerstöcke sind reich verziert. Mit Bändern, Blumen oder kleinen Namensschildern.

Den Abschlussgottesdienst hätten die Kinder eigentlich im Palastgarten feiern wollen, alle zusammen, aber das schlechte Wetter ließ das nicht zu. In der Jesuitenkirche durften sie sich lautstark darüber ärgern. „Wir buhen das schlechte Wetter dieser Tage aus“, sagt Msgr. Kneib. Und erntet ein vielfaches „Buuuuh“.

Als Jesus Mensch geworden sei, erklärte Kneib den Kindern, habe er ein Gewand gebraucht, „dass man nicht friert oder einen Sonnenbrand bekommt.“

Als sie den Heiligen Rock im Dom gesehen hätten, hätten sie vielleicht besonders an Jesus gedacht, „wie man an Vater oder Mutter denkt, wenn der Mantel an der Garderobe hängt.“