Meriam Ibrahim und ihr Mann wären sehr glücklich über eine Begegnung mit dem Papst

Warten auf die Ausreise in die USA

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 311 klicks

Meriam Ibrahim, die im Sudan wegen Apostasie zum Tode verurteilt und nach einem mehrmonatigen Gefängnisaufenthalt schließlich freigekommen war, erklärte in einem Gespräch mit Antonella Napoli, der Präsidentin von „Italiener für Dafur“, in der amerikanischen Botschaft in Khartoum, für sie und ihren Ehemann, Daniel Wani, wäre es eine große Freude, Papst Franziskus begegnen zu dürfen.

Das gläubige Ehepaar hatte sich 2011 in der Kirche kennengelernt. Ihr Glaube sei auch nicht durch die Verurteilung erschüttert worden. Im Gegenteil, die junge Ärztin bekräftigte, dass der Herr sie führe und sie ihr Vertrauen nicht verloren habe.

Meriam war unmittelbar nach ihrer Freilassung erneut verhaftet worden und im letzten Monat endlich freigekommen. Gemeinsam mit ihrem Mann, der amerikanischer Staatsbürger ist, möchte sie in die USA nach New Hampshire übersiedeln. Bis eine endgültige Entscheidung getroffen ist, was sich wegen des Ramadan hinziehen kann, leben Meriam und ihre Familie aus gepackten Koffern.