Messe „Tu es Petrus“ für Benedikt XVI. erklingt morgen im Petersdom

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ROM, 9. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Zur Eröffnung des IV. „Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra“ wird morgen, Mittwoch, im Petersdom im Rahmen eines Pontifikalhochamts die Messe „Tu es Petrus“ („Du bist Petrus“) aufgeführt werden, eine Komposition des Berliner Musikprofessors Wolfgang Seifen zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. Die Vorsitzende von „Kirche in Not“, Antonia Willemsen, wird dem Heiligen Vater vor der Heiligen Messe eine Ausgabe der soeben erschienenen Partitur des Werks für Chor und Orchester überreichen.



„Tu es Petrus“ wurde vom genannten Hilfswerk päpstlichen Rechts, von der Pax-Bank Köln und Mitgliedern des Malteserordens in Deutschland gemeinsam in Auftrag gegeben. Der Komponist bemühte sich nach eigenen Angaben darum, „den Text des lateinischen Ordinariums nicht nur zu vertonen, sondern die darin zum Ausdruck kommenden Glaubensaussagen emotional zu vertiefen und musikalisch auszudeuten.“

Universitätsmusikdirektor Professor Constantin Alex aus Berlin, der die Uraufführung am 15. April in der Berliner Hedwigs-Kathedrale dirigierte, betont in seinem Vorwort zur Partitur, dass Seifen tradierte Formen wie Fuge, Gregorianik und Choralbearbeitung mit größter Kunstfertigkeit neu belebt habe. Mit rund 250 musizierenden Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin hat Professor Alex die Messe bereits mehrmals aufgeführt, unter anderem in Regensburg.

Der Schirmherr der Komposition, der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, weist in seinem Grußwort zur Partitur darauf hin, dass dieses große Musikwerk eine adäquate Geburtstagsausgabe für den Papst sei. Mit der Messe „Tu es Petrus“ sei der Verherrlichung Gottes durch die musikalische Gestaltung des Mess-Ordinariums ein beachtliches Werk hinzugefügt worden.

250 Musiker und Sänger der Humboldt Universität werden „Tu es Petrus“ morgen unter der Leitung  von Christian Alex aufführen. Komponist Seifen wird den Orgelpart übernehmen.

[Die Messe „Tu es Petrus“ kann unter www.kirche-in-not.de angehört werden]