Mexiko feiert am Sonntag das menschliche Leben, die Familie und die ganze Nation

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MEXIKO-STADT, 15. Februar 2008 (ZENIT.org).- Übermorgen, Sonntag, wird in Mexiko ein historischer Tag zur Feier des menschlichen Lebens, der Familie und des ganzen Landes begangen.



Auf öffentlichen Plätzen zahlreicher Groß- und Kleinstädte werden Tausende von Mexikanern auf Einladung verschiedener katholischer Einrichtungen ihre Wertschätzung für den Menschen bekunden und ihrer Lebensfreude Ausdruck verleihen.

In Mexiko-Stadt werden sich die Menschen von 11.30 bis 13.00 Uhr bei einem der bedeutendsten Wahrzeichen versammeln, dem „Engel der Unabhängigkeit“ („Ángel de la Independencia“) auf dem „Paseo de la Reforma“, einem der wichtigsten Straßenzüge der Millionenmetropole. Alle, die dort zusammenkommen, werden ihren Einsatz bekräftigen, dass das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geachtet und gefördert wird.

Kardinal Norberto Rivera Carrera äußert in seinem Einladungsschreiben den Wunsch, dass der Tag zur Feier des Lebens, der Familie und ganz Mexikos dazu anregen möge, über eine „Deklaration der Menschenrechte des Embryos“ nachzudenken.

„Nehmen wir am nationalen Tag für das Leben, die Familie und Mexiko teil, damit die Stimme des Lebens gehört wird, die Stimme derer, die keine Stimme haben…, unsere eigene Stimme, die wir nicht für eine Zukunft sind, die für Tausende von Mexikanern den Tod bedeutet“, so der Appell des Erzbischofs von Mexiko-Stadt.

Es handelt sich beim bevorstehenden nationalen Tag übrigens nicht um den mexikanischen „Tag des Lebens“. Der wird jährlich am 25. März begangen.