Missio unterstützt Opfer der Überschwemmungen in Südostasien

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MÜNCHEN, 29. August 2007 (ZENIT.org).- Pater Hermann Schalück OFM und Pater Eric Englert OSA, die Präsidenten der Päpstlichen Missionswerke in Deutschland (missio), haben ihre tiefe Betroffenheit über das große Leid der von heftigen Monsun-Regenfällen betroffenen Gebiete in Asien geäußert.



„Einer ganzen Region südlich des Himalaya mit Hunderttausenden Menschen wird Jahr für Jahr durch die heftigen Monsun-Regenfälle die Lebensgrundlage entzogen. Wir dürfen nicht wegschauen, sondern müssen helfen!“

Für die Opfer der durch die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten verursachten Überschwemmungen in Nepal und Indien stellt das internationale katholische Missionswerk 100.000 Euro für die Soforthilfe von Caritas international zur Verfügung.

Missio unterstützt die katholische Kirche in rund 100 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien insbesondere durch die Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter. In mehr als 2.700 Projekten wird zudem der Aufbau der kirchlichen Infrastrukturen finanziert, damit Menschen sich treffen und ihren Glauben miteinander teilen können.

Ein Ende der Überschwemmungen ist derzeit noch nicht in Sicht. Neben den Regenfällen sorgt in diesem Jahr eine extrem starke Schneeschmelze im Himalaya für besonders hohe Pegelstände.

„Die Menschen in der Katastrophenregion sollen wissen, dass wir mit ihnen verbunden sind und ihnen jede erdenkliche Hilfe bei den Wiederaufbauarbeiten zukommen lassen“, so Schalück und Englert. „Wir werden durch längerfristige und nachhaltige Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass über die Religionsgrenzen hinweg Solidarität gezeigt und den leidgeprüften und verzweifelten Menschen durch unsere Kirche ein menschenfreundlicher Gott begegnet.“

Mit dem zuvor genannten Betrag soll die Erstversorgung der Menschen unterstützt werden. Missio konzentriert sich in Absprache mit Caritas International dabei auf Nepal mit einer Hilfe von 40.000 Euro sowie Indien mit den Regionen Assam und Orissa, die je 30.000 Euro erhalten. „Wir unterstützen dabei unsere kirchlichen Partner und helfen da, wo die Not am größten ist.“

Über 1.600 Menschen haben nach Agenturangaben bei den diesjährigen Überschwemmungen seit Juni ihr Leben verloren. Mehr als 35 Millionen Menschen sind in Pakistan, Indien, Nepal, China und Bangladesch von den Wassermassen bedroht.

Nach der aktuellen Einschätzung von Caritas international zeichnet sich eine weitere Verschlechterung der Lage der Flutopfer in Asien ab.

Online-Spenden für die Caritas-Soforthilfe unter Caritas Deutschland, Caritas Österreich oder Caritas Schweiz.