Mit der roten Tasche ein Zeichen setzen

"Equal Pay Day" am 21. März 2014

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 289 klicks

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Trier wird auch in diesem Jahr am 21. März den „Equal Pay Day“ unterstützen und auf die ungleiche Vergütung von Männern und Frauen hinweisen. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, wird aufgerufen, die rote Tasche, Symbol des „Equal Pay Day“, zu tragen. Statistische Berechnungen hätten ergeben, dass Frauen rund 80 Tage länger arbeiten müssten, um die Gleichstellung beim Gehalt zu erreichen.

In diesem Jahr will die aus den USA stammende Aktion besonders auf die laut kfd dringende Reform der Minijobs, die zu 75 Prozent von Frauen erledigt werden, aufmerksam machen. Die kfd fordert die Umwandlung der Minijobs, die eine Benachteiligung der Frauen bedeuteten, in sozialversicherungspflichtige Anstellungen. Die Reform diene der Existenzsicherung und der Vorbeugung der Altersarmut.

Die kfd wird am 21. März in Trier und Koblenz mit Ständen vertreten sein und Informationen zum Thema verteilen. Seit 2008 wird am 21. März außerdem die „Rote Tasche“  an den Ständen der kfd verkauft. Die Idee stammt von den „Business and Professional Women“ (BPW), die mit der roten Farbe auf die wirtschaftlichen Probleme der Frauen aufmerksam machen wollten.