Mit Fackeln gegen weltweite Christenverfolgung

Ökumenische Plattform in Wien organisiert Solidaritätskundgebung

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ROM, 5. Dezember 2012 (ZENIT.org). ‑ Koordiniert von „Christian Solidarity/CSI-Österreich“ wird eine ökumenische Plattform aus 20 Menschenrechtsorganisationen, darunter auch „Kirche in Not“ und die Evangelische Allianz, am 10. Dezember, dem UN-Tag der Menschenrechte, einen Fackelzug durch die Wiener Innenstadt abhalten, um gegen die weltweite Christenverfolgung zu demonstrieren. Die Solidaritätskundgebung für verfolgte Christen endet mit einem ökumenischen Gottesdienst.

In mehr als 50 Ländern der Welt, zurzeit besonders in Ägypten, Pakistan, Nigeria und Syrien, werden Christen verfolgt, derzeit sind 100 Millionen Christen betroffen. Alle fünf Minuten wird ein Christ getötet. Sie sind weltweit mit Abstand die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft. In  Europa leiden Christen unter rechtlichen Einschränkungen der Gewissensfreiheit und der Elternrechte.

Anlässlich des 60. Jahrestag der Proklamation der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris am 10. Dezember 1948 wurde der Aktionstag „Solidarität mit verfolgten Christen“ erstmals am 10. Dezember 2008 begangen. In der Charta wird ausdrücklich die Religionsfreiheit als zentrales Menschenrecht erwähnt. [jb]