Mit Gottes Wort ins neue Jahr

Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz

Bonn, (DBK PM) | 59659 klicks

Wir dokumentieren im Folgenden die Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, im Jahresschlussgottesdienst, 31. Dezember 2013, in Freiburg.

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Schrifttexte: 1 Joh 2,18-21; Joh 1,1-18

Liebe Schwestern und Brüder in der Gemeinschaft des Glaubens!

Silvesterabend und Neujahrsmorgen sind Zeiten der guten Wünsche. Wir wünschen einander Gottes Segen, Glück, Erfolg, Gesundheit. Es tut gut, diese Wünsche auszusprechen; denn Worte zeigen Wirkung und haben Macht: Sie können verbinden und sie können töten. So kam eine siebzigjährige Frau auf mich zu: „Helfen Sie mir! Ich möchte wieder in die Kirche gehen können.“ Auf meine Frage, was sie daran hindere, erzählte sie mir, wie sie als siebzehnjähriges Mädchen allein in der Kirche saß. Da kam der Kaplan vorbei, der offenbar meinte besonders humorvoll zu sein, und sagte zu ihr: „Da sitzt Holz auf Holz!“ Sie war durch diese despektierliche Aussage tief verletzt und tödlich getroffen und hatte seit dem nie mehr eine Kirche betreten.

Worte können auch Brücken bauen und verbinden. So haben wir es zum Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils erlebt, als die polnischen Bischöfe den deutschen Bischöfen mit Blick auf die schrecklichen Erlebnisse des Zweiten Weltkriegs schrieben: „Wir vergeben und wir bitten um Vergebung.“ So wurde die deutsch-polnische Verständigung und Versöhnung grundgelegt und der Weg frei für ein gemeinsames Europa.

I.

Solche Worte, die Brücken bauen, wecken Hoffnung. Solche Worte, die dem anderen die Hand reichen, machen Mut. Sie bereiten den Boden für ein fruchtbares Leben und Zusammenleben. Wenn dies schon für unser menschliches Wort gilt, um wie viel mehr gilt dies dann für das Wort Gottes. Wir haben eben im Evangelium im Prolog des Evangelisten Johannes gehört, wie mächtig es ist: Es ist das Wort durch das „alles geworden“ ist (Joh 1,3); es ist nun selbst „Fleisch geworden“ (Joh 1,14); ist mitten unter uns. Es ist dasselbe Wort, das „im Anfang“ war (Joh 1,1). Wir hören darin die Anspielung auf den Beginn des Buches Genesis, auf die Erschaffung der Welt: „Gott spricht, es werde. Und es wurde.“ Gottes Wort ist wirksam. Es will sich entfalten und Frucht bringen. Im Buch des Propheten Jesaja lesen wir in anschaulichen Bildern von dieser Wirkkraft des Gotteswortes: Wie Regen und Schnee vom Himmel fallen, um die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, so ist es auch mit dem Wort Gottes: „Es kehrt nicht leer zu ihm zurück, sondern bewirkt, was Gott will, und erreicht all das, wozu er es ausgesandt hat“ ( vgl. Jes 55,10 f).

Jesus Christus ist dieses endgültige und wirkkräftige Wort, das Fleisch geworden ist und unter uns wirkt. Damit hat Gott ein für alle Mal besiegelt, dass er den Dingen seit der Erschaffung der Welt nicht einfach ihren Lauf lässt, sondern Anteil nimmt an unserem Leben, an meinem Leben. Gottes Wort bleibt nicht abstrakt, bleibt nicht weltfern oder ein Wort für Gelehrte. Es wird in seinem Sohn Jesus von Nazareth ins Leben übersetzt, bekommt ein menschliches Gesicht. So wird es jedem zugänglich, der sich und sein Herz öffnet. Je mehr wir Gott in unserem Leben Raum geben, je mehr wir ihm in unserem täglichen Terminkalender eine Schneise schlagen, den Tag mit dem Wort Gottes beginnen und schließen, desto mehr wird uns die Freude des Evangeliums zuteil, von der Papst Franziskus in seinem eindrucksvollen Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ uns fragt: „Warum wollen nicht auch wir in diesen Strom der Freude eintreten?“ Und er ergänzt: Die Lebensart mancher Christen erscheint wie eine Fastenzeit ohne Ostern. Dann entwickelt sich die Grabespsychologie, die die Christen allmählich in Mumien für das Museum verwandelt. Doch eine Kirche, die spürt, dass Gott in dieser Welt die Initiative ergriffen hat und uns mit seiner Liebe zuvorgekommen ist, „weiß voranzugehen, versteht, furchtlos die Initiative zu ergreifen, auf die anderen zuzugehen, die Fernen zu suchen und zu den Wegkreuzungen zu gelangen, um die Ausgeschlossenen einzuladen. Sie empfindet einen unerschöpflichen Wunsch, Barmherzigkeit anzubieten – eine Frucht der eigenen Erfahrung der unendlichen Barmherzigkeit des himmlischen Vaters und ihrer Tragweite. Wagen wir ein wenig mehr, die Initiative zu ergreifen!“

Solche Worte, liebe Schwestern, liebe Brüder, machen Mut und schenken Hoffnung. Lebt uns Papst Franziskus doch selbst eindrucksvoll vor, wie sehr das Wort Gottes uns Kraft und Zuversicht gibt. Unser Heiliger Vater ist ein Geschenk Gottes an die Kirche – und das gerade heute. Seine unkomplizierte Art auf Menschen zuzugehen, seine erfrischende Weise den Glauben zu leben und beherzt den Dialog zu suchen – gerade auch mit all jenen, die fragen und zweifeln und suchen – soll uns nicht nur dankbar werden und staunen lassen, sondern Ansporn sein, es ihm gleich zu tun. Damit dies gelingt, braucht es Zeiten wie diesen Gottesdienst, um offen zu werden für Gottes Wort und Ruf. Im hörenden Schweigen Marias konnte das Wort in ihr Fleisch werden. Mehr und mehr nahm Gott in ihrem Leben Raum ein. Als Mutter der Gläubigen ermutigt sie uns, uns Gottes Führung anzuvertrauen und im Vertrauen auf ihn den Weg des Lebens zu gehen. Das heißt: bereit sein, die Ohren zu spitzen und gegebenenfalls auch die Perspektive zu wechseln; bereit sein, mich auf Neues einzustellen im Hören auf Gott und sein Wort.

Das haben wir in besonderer Weise bei unserer Diözesanversammlung im April hier in Freiburg eingeübt. Wir wollen immer mehr Hörende sein – verstärkt aufeinander und miteinander auf Gott hören. Es war beeindruckend, wie 300 Teilnehmer, Frauen und Männer, Junge und Ältere, Priester, Ordensleute und Laien gemeinsam beteten, Gottesdienst feierten, aufeinander hörten, sich austauschten, sich gegenseitig beschenkten. So ist auch durch unseren deutschlandweiten geistlichen Dialogprozess in den vergangenen Jahren mehr und mehr eine neue Gesprächsatmosphäre in unserer Kirche entstanden; Begegnung auf Augenhöhe, bei der wir uns der zentralen Frage stellen: Wie können wir als Kirche künftig noch mehr „Christus und den Menschen nah“ sein?

II.

Frère Roger Schutz, der Gründer der Gemeinschaft von Taizé, die in diesen Tagen in Straßburg und der Ortenau ihr Europäisches Jugendtreffen mit mehr als zwanzigtausend Jugendlichen begehen, hat dies so formuliert: „Wer Christus nachfolgt, bleibt gleichzeitig Gott und den Menschen nahe, er trennt nicht zwischen Gebet und mitmenschlicher Solidarität.“ Auf diesem bewährten Fundament von Gebet und gelebter Solidarität ist Europa gebaut. Europa atmet den Geist des Evangeliums. Unsere Kultur orientiert sich an der Zusage Jesu: „Wer meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute“ (Mt 7,24). Mögen Schwierigkeiten auftreten, Stürme hereinbrechen: das Haus, das auf Fels gebaut ist, bleibt stehen, weil es ein tragendes Fundament hat. Wer sich an Gott und der Würde des Menschen orientiert, der hat ein solches Fundament, der gründet auf Werten, die über den Tag hinaus gelten und tragen.

Liebe Schwestern, liebe Brüder, was möglich ist, wenn wir aufeinander hören, aufeinander zugehen und gemeinsam auf diesem festen Fundament stehen, das zeigen zwei Einigungsprozesse, ohne die unser Land und unser Kontinent nicht das wären, was sie heute sind. Ein Geschenk und das Werk Vieler, die bereit waren, das Wort der Verständigung und nicht der Vernichtung zu sprechen! Es ist gelungen, Mauern einstürzen zu lassen und trennende Gräben einzuebnen – ohne Blut zu vergießen. Die Wiedervereinigung Deutschlands, die sich im kommenden Jahr zum 25. Mal jährt, gehört zu den Sternstunden unseres Landes. Zugleich bin ich dankbar für das Einigungswerk Europas, – auch wenn zur Vollendung beider Einigungsprozesse noch ein großes Stück Arbeit vor uns liegt; auch wenn noch so manche Mauern in den Köpfen und Herzen der Menschen bestehen. Reißen wir sie nieder und bauen daraus Brücken der Versöhnung und Wege der Verständigung! Das beginnt damit, dass wir den drei Schlüsselworten zum Durchbruch verhelfen, die Papst Franziskus beim Angelusgebet am vergangenen Sonntag den Familien so sehr ans Herz gelegt hat: Bitte! Danke! Entschuldigung! „Wenn man nicht rücksichtslos ist, sondern ‚bitte‘ sagt; wenn man nicht egoistisch ist, sondern lernt, ‚danke‘ zu sagen, und wenn man bereit ist, zu erkennen, wenn man etwas falsch gemacht hat, um Entschuldigung zu bitten, dann gibt es Frieden und Freude.“

Wir alle wissen, welch verheerende Folgen Mangel an Respekt und fehlende Wertschätzung im Letzten haben können. So denken wir in dieser Stunde in besonderer Weise an die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Krieg; an die Menschen in Syrien, im Südsudan und im Nahen Osten. Auch Anschläge wie die im Irak und im Libanon lassen uns fragen: Wo ist der Frieden? Ich habe die große Hoffnung, dass der geplante Besuch von Papst Franziskus im Heiligen Land im kommenden Jahr jene Hoffnung auf Frieden schenkt, die die Menschen in jener Region schon so oft verloren haben. Doch geben wir die Hoffnung niemals auf! Wir durften nach dem Zweiten Weltkrieg erleben, dass die Aufnahme Deutschlands in die europäische Familie möglich wurde, weil die Gegner von einst uns in Freundschaft wieder in die Völkerfamilie integriert haben und in Wort und Tat zur Versöhnung bereit waren. Fallen wir nicht zurück in überholte Nationalismen! Gehen wir im am 25. Mai zur Europawahl! Stärken wir den engagierten Europäern und damit der europäischen Gemeinschaft den Rücken! Bauen wir weiter an diesem Kontinent des Friedens, an einer Welt der Verständigung, der Solidarität und der Nächstenliebe!

Mein Dank gilt all jenen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für solch eine Gesellschaft einsetzen. Viel Gutes geschieht im Stillen, ohne große Öffentlichkeit. Viele machen sich in den verschiedensten Bereichen stark für den Schutz des Lebens, für die Sorge um Pflegebedürftige, Kranke und Schwache. Denn der Umgang mit Kindern, Alten und Hilfsbedürftigen ist der Lackmustest einer sozialen Gesellschaft. Ich danke all jenen, die sich unermüdlich karitativ und sozial engagieren; die in den Beratungsstellen und der Telefonseelsorge offene Ohren haben und Worte der Ermutigung und des Zuspruchs finden. Ihr Dienst ist gerade in Zeiten, in denen uns als Kirche der Wind ins Gesicht bläst, nicht immer einfach und doch von so großer Bedeutung. Ich danke allen, die durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Seelsorgeeinheiten mithelfen, unsere Kirche zukunftsfähig zu machen; und allen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen als Mitglieder von Pfarrgemeinderäten, Gemeindeteams, Chören, Verbänden, Gruppen und Geistlichen Gemeinschaften. Ich ermuntere Sie, liebe Schwestern und Brüder, sich einzubringen und unsere Kirche und Gesellschaft mitzugestalten, damit die Liebe und Barmherzigkeit Gottes immer mehr Menschen in Fleisch und Blut übergeht.

III.

Liebe Schwestern, liebe Brüder, wo wir das Wort Gottes hören und danach handeln, da entsteht Gemeinschaft und herrscht eine Atmosphäre der Wertschätzung; da erheben wir uns nicht über Andere, sondern helfen den Gefallenen auf und stützen die Schwachen. Aufmerksamkeit für die Sorgen und Nöte des Anderen sowie Achtsamkeit im Umgang mit den eigenen Worten ist das Gebot der Stunde. Das gilt gerade angesichts einer immer schneller werdenden Kommunikation. Allein 144 Milliarden Emails werden pro Tag verschickt. Allerdings haben bei einer aktuellen Umfrage die Nutzer selbst 61 Prozent aller Mails als unwesentlich und unnötig eingestuft. Dieses Ergebnis lädt uns ein, sensibel zu sein, für die Bedeutung von Sprache, und aufmerksam für die Wirkung von Worten. Denn bei allen Chancen und Vorteilen, die die modernen Kommunikationsmittel bieten, bergen sie auch die Gefahr, unter dem Deckmantel der Anonymität Menschen zu verleumden, bloß zu stellen und grundlos vorzuverurteilen. Wir brauchen deshalb verstärkt Trainingslager des konstruktiven Dialogs, Schulen des aufmerksamen Hörens und des wertschätzenden Gesprächs. Dann kann das Wort des Jahres 2013 auch zum Wort des Jahres 2014 werden, allerdings mit einer neuen Bedeutung: GroKo – Große Kommunikation.

Denn wie viele Auseinandersetzungen nehmen ihren Anfang mit verbaler Entgleisung und hasserfülltem Reden. Wie viele Verletzungen und Verwundungen, liebe Schwestern, liebe Brüder, entstehen durch Worte, die wie Giftpfeile wirken – zwischen Ehepartnern, Verwandten, Bekannten und Freunden! Wenn der politische Gegner zum Feind gemacht wird und die Diskussion nicht mehr der Sache dient, sondern der Demontage des Kontrahenten. Wenn selbst in der Kirche und unter Christen nicht mehr gilt, „seht, wie sie einander lieben“, sondern – wie leider allzu oft heute – „seht, wie sie einander bekämpfen“ – durch Worte und Begriffe, die nicht von Respekt und gegenseitiger Achtung, geschweige denn von Liebe geprägt sind, sondern von Besserwisserei, Selbstgerechtigkeit und Demütigung. Wenn wir nicht aufeinander hören, sondern selbst Freunde aus Misstrauen abgehört und überwacht werden. Nehmen wir nicht gleichgültig hin, wenn uns die Nachricht erreicht, dass aus Prestigegründen durch den Bau großer Sportstätten für Olympische Spiele oder die Fußballweltmeisterschaft Menschen ausgebeutet werden und unter unwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Das widerspricht gänzlich dem olympischen Geist! „Fairplay“ hat auch im Umfeld der sportlichen Spiele zu gelten. Es ist höchste Zeit, der ungerechten Verteilung der Güter und Lebensmittel massiv entgegen zu treten; Es kann nicht sein, dass Millionen von Menschen verhungern, während bei uns Lebensmittel achtlos weggeworfen werden. Liebe Schwestern, liebe Brüder, erheben wir Einspruch gegen jegliche Missachtung der menschlichen Würde – gerade auch die der unzähligen Frauen, deren Körper zum Objekt wird, die zu Prostitution gezwungen und durch Vergewaltigung gedemütigt werden. Es muss uns wachrütteln, wenn dieser Tage die Meldung zu lesen ist: „Deutsche sind Weltmeister im Konsum von Pornografie“.

Dies zeigt uns, dass wir uns die Sorge um die Würde des Menschen auch in unserer Gesellschaft neu zu eigen machen müssen. Eine Gesellschaft, die sich dieser Aufgabe nicht mehr stellen würde, wäre eine arme Gesellschaft, auch wenn sie materiell noch so reich wäre. Eine Gesellschaft aber, die von Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe geprägt ist, ist im tiefsten Sinne des Wortes „wohlhabend“, da sie das Wohl der Menschen im Blick hat. Wir können daher der Menschheit kaum einen besseren Dienst erweisen, als in die Tat umzusetzen, was Papst Franziskus den jungen Menschen beim Weltjugendtag im Sommer in Brasilien so eindringlich zugerufen hat: „Ich bitte euch, Konstrukteure der Welt zu sein, euch an die Arbeit für eine bessere Welt zu machen. Schaut das Leben nicht vom Balkon aus an! Begebt euch wie Jesus selbst in die Welt. Er hat sich mitten hinein gestürzt.“

Ja, liebe Schwestern, liebe Brüder, begeben wir uns als Christen mitten hinein in die Welt. Doch nicht ohne dem Wort Gottes dabei ausreichend Raum zu geben in unserem Leben. Dann wird uns gelingen, wozu das Leitwort des Katholikentags im kommenden Jahr in Regensburg einlädt: Mit Christus Brücken bauen. Machen wir ernst damit, mehr aufeinander und gemeinsam auf Gott zu hören. Gehen wir mutig den Weg des geistlichen Dialogs in unserem Leben und im Zusammenleben der Kirche weiter. So werden wir auch unsere Diözesanversammlung im kommenden Jahr in Karlsruhe fortsetzen. Und wenn wir uns im Blick auf Gott und im Vertrauen auf ihn auf den Weg machen, werden wir auf unserer Entdeckungsreise immer wieder spüren: So wie bei den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus gesellt sich Jesus Christus selbst auch zu uns und hilft uns. In diesem Vertrauen dürfen wir ins neue Jahr gehen. In diesem Vertrauen gehe ich auch dem Wechsel im Amt des Erzbischofs entgegen. Ich bitte Sie um Ihr Gebet für die Wahl meines Nachfolgers. Stellen wir uns gemeinsam unter seinen Segen und lassen uns von seinem Wort auch im neuen Jahr begleiten, das Wort, das Fleisch geworden ist und mitten unter uns wohnt.