München: Landesbischof Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom

Gebetswoche für die Einheit der Christen. Gottesdienst mit Kardinal Marx und Evangelisch-methodistischem Pastor Burkhardt

München, (Erzbistum Muenchen und Freising) | 467 klicks

Mit zahlreichen Gottesdiensten begehen Christen aller Konfessionen vom 18. bis zum 25. Januar die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der zentrale ökumenische Gottesdienst in München beginnt am Dienstag, dem 21. Januar, um 19 Uhr im Liebfrauendom, der Bischofskirche des Erzbistums München und Freising. Die Predigt hält der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm.

Gemeinsam mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und dem Pastor der Evangelisch-methodistischen Gemeinde an der Erlöserkirche in München, Friedemann Burkhardt, wird Bedford-Strohm dem Gottesdienst vorstehen. Am Ende des Gottesdienstes sprechen die Gläubigen aller Konfessionen gemeinsam das Soziale Bekenntnis der Evangelisch-Methodistischen Kirche, in dem beispielsweise das Eintreten für eine gerechte Gesellschaft, für den weltweiten Frieden und für die Bewahrung der Schöpfung verankert sind. Weitere Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen wirken bei dem Gottesdienst mit, der unter dem biblischen Thema „Ist denn Christus zerteilt?“ steht und von einer ökumenischen Gruppe aus Kanada vorbereitet wurde. Musikalisch gestaltet wird er von Bläsern der Münchner Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie mit Kantorengesängen und Orgelmusik. Die Kollekte kommt dem Projekt „Kinder in München“ der Evangelisch-methodistischen Kirche zugute, das Kinder und Jugendliche mit integrativen Musik-, Sport- und Spielangeboten fördert.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 gefeiert. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland. Die Materialien für die Gebetswoche 2014 wurden von Christen aus Kanada vorbereitet und nehmen Bezug auf die sprachlichen, kulturellen und religiösen Unterschiede innerhalb des Landes. In vielen der rund 1500 evangelisch-lutherischen und rund 4000 katholischen Gemeinden in Bayern gibt es aus Anlass der Gebetswoche für die Einheit der Christen gemeinsame Gottesdienste und ökumenische Begegnungen. (gob)

(Quelle: Webseite des Erzbistums München und Freising)