Muslimische Künstler schenken Papst Benedikt XVI. ein Gemälde

Am Ende der Generalaudienz drücken zwölf Jugendliche aus dem Kosovo dem Papst ihre Wertschätzung aus

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Von Antonio Gaspari

VATIKANSTADT, 19. September 2012 (ZENIT.org). – Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Benedikt XVI. von zwölf jungen muslimischen Künstlern aus dem Kosovo ein Gemälde zusammen mit einer Botschaft für die Mitarbeiter des Papstes in Empfang genommen.

Der Titel des Bildes ist: „Universales Antlitz“ des Malers Fatos Kabashi. Die Widmung stammt von zwölf Künstlern und lautet: „An Seine Heiligkeit Benedikt XVI. mit herzlichen Grüßen“.

Die zwölf kosovarischen Künstler halten sich anlässlich einer gemeinsamen Ausstellung in Rom auf, die in der Libreria Editrice Vaticana eröffnet wurde. Die Ausstellung findet im Gedenken an den 15. Todestag von Mutter Teresa von Kalkutta statt.

In einer Botschaft an die Organisatoren der Ausstellung schrieb Michael L. Giffoni, der erste italienische Botschafter im Kosovo: „Bei dieser Ausstellung der kosovarischen Künstler über die außergewöhnliche Gestalt Mutter Teresas kann man nicht den kurzen, prägnanten Vers ignorieren, in dem sie erklärte: ‚Ich bin wie ein kleiner Bleistift in den Händen Gottes, nichts anderes. Er ist es, der denkt. Er ist es, der schreibt. Der Bleistift hat nichts mit alledem zu tun. Der Bleistift muss sich nur zur Verfügung stellen‘.“

„In diesen wenigen Worten beschrieb sie ihr eigenes beispielhaftes Leben, ein Beispiel der Perfektion und der absoluten Hingabe im Dienst am Herrn in der Hilfe für die Notleidenden. Mit ihrem Leben war sie Zeugin des Herrn und ein Beispiel für alle Menschen.“

[Übersetzung des italienischen Originals von Jan Bentz]