Mutter Teresa, authentisches Vorbild für Missionsarbeit im 21. Jahrhundert

Päpstliche Missionswerke in Österreich: „Unsere Mission ist Helfen!“

| 2196 klicks

WIEN, 16. Juli 2009 (ZENIT.org).- „Mutter Teresa steht mit ihrem ganzen Leben für bedingungslose, tätige Liebe zum Nächsten. In den Ärmsten der Armen sah sie Christus, und ihnen gehörte ihre ganze Zuwendung. Für sie nahm sie jedes Opfer und jede Gefahr auf sich!“



Mit diesen Worten erklärt Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich (Missio), das Sujet der neuen österreichweiten Imagekampagne von Missio: „Tätige Liebe“ und „Unsere Mission ist Helfen“ ist auf dem Plakat zu lesen, das die selige Albanerin mit einem Kind im Arm zeigt, das sie gerade aus einem Waisenheim für Behinderte in Beirut rettet.

Die Betreuer dieses Heimes waren alle vor dem Bombenhagel im libanesischen Bürgerkrieg von 1982 geflohen. 50 Kinder standen vor dem sicheren Tod. Wider alle Warnungen wegen der täglichen Bombardements fuhr Mutter Teresa zu diesem Heim und rettete die zurückgelassenen Kinder. Wie durch ein Wunder fiel während dieser Rettungsaktion kein einziger Schuss.

Monsignore Maasburg hat Mutter Teresa jahrelang begleitet (vgl. ZENIT-Interview). Sie sah es als ihre Mission an, jenen zu helfen und jene zu lieben, denen niemand mehr hilft und die niemand mehr liebt. Unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sozialem Hintergrund nahm sie sich der Leidenden an. Ihre „tätige Liebe“ machte nicht beim Materiellen halt. Sie schenkte jedem Menschen auch ihre Nähe, ihr Gebet, ihre Zuneigung.

Für die Päpstlichen Missionswerke in Österreich ist die Selige daher ein authentisches Vorbild und Inspiration für echte Missionsarbeit im 21. Jahrhundert. Daraus resultiert auch der Slogan des Imageplakates: „Unsere Mission ist Helfen.“ Missio hilft durch rund 1.000 Projekte den Menschen in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt mit dem, was sie tatsächlich zum Leben benötigen: mit Nahrung, medizinischer Versorgung, Bildung und dem Wort Gottes.