Nächstes interreligiöses Friedenstreffen auf Zypern

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NEAPEL, 25. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Das nächste Internationale Interreligiöse Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio wird 2008 auf Zypern stattfinden.



Zypern stehe für eine Grenze, „die zu einer Brücke des Dialogs und des Friedens werden kann“, erläuterte der Gründer der Gemeinschaft, Andrea Riccardi, am Dienstag während eines Pressegesprächs in Neapel.

Der orthodoxe Erzbischof Chrysostomos II., der nach Riccardi das Wort ergriff, betonte: In Zypern „sind wir mit unseren Nachbarn, mit Muslimen wie mit Juden, freundschaftlich verbunden“. Außerdem äußerte er den Wunsch, dass der „Geist von Assisi“ – ihn hatte Papst Johannes Paul II. mit der Einberufung des ersten Friedenstreffens im Jahr 1986 angefacht – und der „Geist von Neapel“ – Papst Benedikt XVI. war am Sonntag mit den Vertretern der Weltreligionen zusammengekommen – durch den „Geist von Zypern“ neuen Auftrieb erfahren mögen. Das sei erforderlich, damit die Menschen dieses Jahrhunderts erleben könnten, dass man trotz bestehender Unterschiede zusammenstehen kann.

Am internationalen Friedenstreffen in Neapel, der 21. Begegnung dieser Art, haben vom 21. bis zum 23. Oktober 315 Hirten und Führer sowie große Persönlichkeiten aus den verschiedenen Religionen teilgenommen. Rund 600 Journalisten informierten über ihre Beratungen, die auf eine gewaltfreie Welt abzielten und mit einem eindringlichen Friedensappell zu Ende gingen.