Nahost-Konflikt: Benedikt XVI. fordert bedingungslosen und einseitigen Waffenstillstand

Appell an Israelis und Palästinenser für ein friedliches Zusammenleben

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ROM, 3. März 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. richtete am Sonntag, dem 2. März, nach dem Angelus-Gebet einen eindringlichen Friedensappell an Israelis und Palästinenser.



Der Papst bedauerte es, dass die Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen ein schwer ertragbares Ausmaß erreicht hätten, und rief beide Konfliktparteien dazu auf, der „Spirale der Gewalt einseitig und ohne Bedingungen“ ein Ende zu setzen.

Die absolute Achtung gegenüber dem menschlichen Leben, auch wenn es sich um das Leben des Feindes handelt, sei die Grundvoraussetzung für eine Zukunft, die von Frieden geprägt sei und in der das Zusammenleben der jüngeren Generationen jener Völker möglich sei, die beide ihre Wurzeln ihm Heiligen Land haben.

Die Weltkirche forderte Benedikt XVI. auf, für den Frieden im Land Jesu zu beten. Gleichzeitig rief er dazu auf, dem israelischen und dem palästinensischen Volk aufmerksame und effektive Solidarität zukommen zu lassen.