Neue Internetseite führt zu 100 Heiligen Gräbern

Viele Pfarreien in der Erzdiözese laden zu Gebet und Andacht an Karfreitag und Karsamstag ein. Neues Heiliges Grab in St. Agatha in Maitenbeth

München, (Erzbistum Muenchen und Freising) | 311 klicks

Mit dem Handy zum Heiligen Grab: Die für Smartphones optimierte neue Internetseite www.heilige-graeber.de führt zu rund hundert Kirchen in der Erzdiözese München und Freising, in denen für Karfreitag und Karsamstag, 18. und 19. April, zum Gebet und zur persönlichen Andacht vor dem Heiligen Grab eingeladen wird. Die Website bietet nicht nur eine detaillierte Karte mit den Standorten, sondern auch die Zeiten, zu denen die Heiligen Gräber zum Gebet zugänglich sind. Zu vielen Heiligen Gräbern sind auch Bilder und Informationstexte hinterlegt. Die Internetseite, die vom Erzbischöflichen Ordinariat München und dem Medienhaus Sankt Michaelsbund gemeinsam umgesetzt wurde, soll kontinuierlich erweitert und ergänzt werden.

Neben vielen kunsthistorisch bedeutenden Heiligen Gräbern, zum Beispiel in St. Laurentius in Egern, gibt es im Erzbistum auch ein neues Heiliges Grab: Die Pfarrei St. Agatha in Maitenbeth, Landkreis Mühldorf am Inn, beauftragte den Maitenbether Holzschnitzer Zeno Hainzl mit der Gestaltung. Am Karfreitag, 18. April, wird das Heilige Grab während der Feier vom Leiden und Sterben Christi, die um 13.30 Uhr beginnt, enthüllt und ist dann bis zum Nachmittag des Karsamstags in der Pfarrkirche St. Agatha zugänglich.

Heilige Gräber werden im Altarraum, in einer Seitenkapelle, in der Krypta oder an einem anderen Ort in der Kirche aufgebaut und sind dem Grab, in das Jesus nach seinem Tod am Kreuz gelegt wurde, nachempfunden. In manche Heilige Gräber wird das Allerheiligste, Christus in Gestalt der konsekrierten Hostie, eingebracht, in manche ein Kruzifix oder eine Figur des Leichnams Jesu. Einige Gemeinden gestalten Andachten oder Gebetsstunden vor dem Heiligen Grab. In manchen Pfarreien werden auch das Begräbnis Jesu am Karfreitag und seine Auferstehung am Ostersonntag mithilfe des Heiligen Grabes nachgestellt. (gob)

(Quelle: Webseite des Erzbistums München und Freising)