Neue Kardinäle bekommen Ämter zugeteilt

Zuständigkeiten innerhalb der Kurienbehörde zugewiesen

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 242 klicks

Papst Franziskus hat den im Februar ernannten Kardinälen ihre Aufgaben innerhalb der verschiedenen Kurienbehörden zugewiesen. Jeder Kardinal hat in der römischen Kurie verschiedene Ämter, die ihm vom Papst zugewiesen werden, denen die Unterstützung des Kirchenoberhauptes in der Leitung der Weltkirche zu Grunde liegt.

Demnach wird Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, Mitglied in der Ostkirchen-, in der Bildungs- und der Ordenskongregation sowie im Päpstlichen Einheitsrat und im Kulturrat. In der Bischofskongregation sind die Kurienkardinäle Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, und Beniamino Stella, Präfekt der Kongregation für den Klerus, außerdem der britische Kardinal Vincent Gerard Nichols und der Erzbischof von Perugia, Kardinal Gualtiero Bassetti die neuen Mitglieder.

In Zukunft werden in der Kleruskongregation neben Bassetti und Nichols der koreanische Kardinal Andrew Yeom Soo-jung tätig sein, in der Bildungskongregation neben Müller der brasilianische Kardinal Orani Joao Tempesta, der chilenische Kardinal Ricardo Ezzati Andrello sowie Beniamino Stella.

An der Kurie für die Laien sind nun der Kardinal der Elfenbeinküste, Jean-Pierre Kutwa, der Argentinier Mario Aurelio Poli und der Brasilianer Tempesta tätig. Dem sich mit der Ökumene beschäftigenden päpstlichen Einheitsrat gehören neben Müller auch Nichols und Bassetti an. Der päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden wird um die Kardinäle Leopoldeo Jose Brenes Solorzano aus Nicaragua, Jean-Pierre Kutwa von der Elfenbeinküste, Chibly Langlois aus Haiti und Orlando B. Quevedo von den Philippinen erweitert.