Neue Mitglieder und Konsultoren für zwei Dikasterien des Vatikans

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ROM, 16. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat zwei seiner Kurienmitarbeiter zu Mitgliedern des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ernannt. Für den Päpstlichen Rat „Cor Unum“ berief er vier neue Konsultoren, darunter den deutschen Priester Manfred Ertl.



Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, und Erzbischof Leonardo Sandri, Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, sind nach einem heute veröffentlichten Bericht des Heiligen Stuhls ab sofort Mitglieder des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Das Dikasterium, das Kardinal Walter Kasper leitet, besitzt die Aufgabe, in Treue zum Ökumenismusdekret Unitatis redintegratio des Zweiten Vatikanischen Konzils einen authentischen ökumenischen Geist innerhalb der katholischen Kirche zu fördern; den Dialog und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und christlichen Weltgemeinschaften zu vertiefen sowie katholische Beobachter für die verschiedenen ökumenischen Versammlungen zu benennen und im Gegenzug Beobachter oder „brüderliche Delegierte“ anderer Konfessionen zu bedeutenden Ereignissen der katholischen Kirche einzuladen.

Zu Konsultoren des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, der für die Koordination des Eweltweiten insatzes der verschiedenen katholischen Hilfswerke verantwortlich ist und aktiv „zur Förderung menschlicheren Lebens und der christlichen Würde“ beitragen will, ernannte Papst Benedikt neben Erzbischof Douglas Young aus Papua-Neuguinea auch den Priester Manfred Ertl aus Deutschland, Silverio Agea Rodríguez aus Spanien und Henrietta Tambunting de Villa aus den Philippinen.

Der Päpstliche Rat „Cor Unum“ wird von Erzbischof Paul Josef Cordes geleitet, der sich in dieser Woche in Russland aufhält, wo er unter anderem dem Moskauer Patriarchen Alexeij II. begegnen wird.