Neue Richtlinien der US-Bischofskonferenz zum Umgang mit Missbrauchsdelikten

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WASHINGTON DC, 10. Mai 2006 (ZENIT.org).- Die Kongregation der Bischöfe hat die von der US-Bischofskonferenz überarbeiteten Normen zum Umgang mit Missbrauchsdelikten unter Klerikern genehmigt.



Dank des Genehmigungsdekrets, das von Kardinal Giovanni Battista Re, dem Präfekten der genannten Kongregation, unterschrieben wurde, und einer entsprechenden Verordnung des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Bischof William S. Skylstad, können die neuen Richtlinien, die im Juni des vergangenen Jahres von den Bischöfen in den Vereinigten Staaten beschlossen wurden, bereits am kommenden Montag in Kraft treten. Sie sind für alle Diözesen und Eparchien (Diözesen der katholischen Ostkirchen) in den USA verbindlich.

Ein erstes Dokument, das Richtlinien zu diesem Thema enthielt, war bereits im Juni 2002 von der US-Bischofskonferenz beschlossen worden. Eine Kommission, der auch einige Vertreter des Heiligen Stuhls angehörten, war für deren Überarbeitung verantwortlich. Die Arbeiten dieser Expertengruppe führten zu jenen Normen, die im November 2002 von den Bischöfen angenommen wurden, am 8. Dezember desselben Jahres die von der Kongregation für die Bischöfe erforderliche Genehmigung erhielten und vier Tage später in Kraft traten.

Eine genaue Gegenüberstellung der ersten offiziell gültigen Richtlinien und der neuen Regelungen stellt die US-Bischofskonferenz unter Vergleich (pdf-Format)) vor.