Neuer Apostolischer Nuntius Zurbriggen in Wien eingetroffen

Erster öffentlicher Auftritt am 19. April im Wiener Stephansdom

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WIEN, 3. April 2009 (ZENIT.org).- Gestern, Donnerstag, ist der neue Apostolische Nuntius für Österreich, der gebürtige Schweizer Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen (65), in Wien eingetroffen. Wie die Apostolische Nuntiatur mitteilte, kam der Vertreter des Papstes direkt aus Vilnius, Litauen, wo er zuletzt als Nuntius für die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland zuständig war. Der erste öffentliche Auftritt des neuen Nuntius wird am 19. April beim „Te Deum“ zum Jahrestag der Wahl von Papst Benedikt XVI. im Stephansdom erfolgen (vgl. Ernennung und Kurzbiographie).

Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen wurde am Flughafen Wien-Schwechat vom Wiener Erzbischof und Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Christoph Kardinal Schönborn, vom Generalsekretär der Bischofskonferenz, Msgr. Dr. Ägidius Zsifkovics, sowie von den Mitarbeitern der Nuntiatur willkommen geheißen. Die Einholung des neuen Nuntius erfolgte durch die Protokollchefin des Bundesministeriums für europäische und inter¬nationale Angelegenheiten, Botschafterin Mag. Melitta Schubert, und durch den Geschäftsträger ad interim der Apostolischen Nuntiatur in Österreich, Nuntiaturrat Msgr. Dr. Christoph Kühn.

Zurbriggen ist seit der ersten Akkreditierung eines Päpstlichen Nuntius im Jahr 1529 der 91. Apostolische Nuntius in Wien. Er wird voraussichtlich am 17. April 2009 dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer sein Beglaubigungsschreiben überreichen. Ab diesen Zeitpunkt wird er auch Doyen des Diplomatischen Corps in Wien sein.

Bereits Ende Januar hatte Erzbischof Zurbriggen in einem persönlichen Brief an Kardinal Schönborn wissen lassen, dass er sich mit allen Österreichern im Gebet verbunden fühle. Seinen Dienst vertraue er der Fürsprache der „Magna Mater Austriae“ an, die in Mariazell verehrt wird.