Neuer Dokumentarfilm von „Kirche in Not“ zeigt Schicksal der Christen im Irak

| 1200 klicks

MÜNCHEN, 5. November 2007 (ZENIT.org).- Mit dem neuen 28-minütigen Dokumentarfilm „Quo Vadis – Irakischer Exodus“ will das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ auf das Schicksal der Christen aufmerksam machen, die aufgrund islamistischen Terrors aus ihrer Heimat geflohen sind. Der Film kann als DVD unentgeltlich angefordert werden (Telefon 0 89 / 7 60 70 55, Fax 0 89 / 7 69 62 62, info@kirche-in-not.de oder www.kirche-in-not.de).



Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR leben in Syrien bereits bis zu einer Million, in Jordanien etwa 700.000 Irak-Flüchtlinge, darunter mehrere hunderttausend Christen. Diesen Flüchtlingen hilft „Kirche in Not“ nach eigenen Angaben vor allem durch Notfallpakete, die Ermöglichung notwendiger Operationen und Mittel für den religiösen Unterricht.

Die Dokumentation gewährt anhand von Interviews mit katholischen Familien Einblick in die Lage der Flüchtlinge. Verschiedene Personen berichten offen von Drohungen, Erpressungen und Morden, mit denen sie wegen ihres christlichen Glaubens außer Landes getrieben worden seien.

„Kirche in Not“ bietet mittlerweile rund 100 Dokumentarfilme über die Situation der Christen in verschiedenen Ländern an. Die zum Teil preisgekrönten Produktionen eignen sich besonders für den Einsatz in Schulen und für die Bildungsarbeit in Pfarreien und Gemeinschaften. Eine aktuelle Übersicht über die Filme wird auf Anfrage zugesandt oder kann unter www.kirche-in-not.de/shop eingesehen und ausgedruckt werden.