Neuer Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst
Msgr. Zygmunt Zimowski ist Bischof von Radom (Polen)
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ROM, 21. April 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat den bisherigen Bischof von Radom in Polen, Msgr. Zygmunt Zimowski, zum neuen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst ernannt. Zimowski tritt die Nachfolge von Kardinal Javier Lozano Barragán an, der in diesem Jahr 76 Jahre alt geworden ist. Der mexikanische Kurienkardinal war am 7. Januar 1997 von Papst Johannes Paul II. zum Präsidenten dieses Dikasteriums bestimmt worden.
Am 1. Februar 1983 trat Zygmunt Zimowski in den Dienst der Kongregation für die Glaubenslehre. Fünf Jahre später, am 14. April 1988, ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Päpstlichen Ehrenkaplan und am 10. Juli 1999 zum Päpstlichen Ehrenprälaten.
Zimowski war Postulator der Selig- und Heiligsprechungsprozesse von Karolina Kózka, Roman Sitko und Maria Julittae Ritz. Zudem arbeitete er am Katechismus der Katholischen Kirche in polnischer Sprache mit und war in der polnischen Abteilung von Radio Vatikan tätig. Darüber hinaus unterrichtete er in dieser Zeit Ekklesiologie an der Katholischen Universität Lublin und an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau.
Am 28. März 2002 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Radom. Die Bischofsweihe spendete ihm am 25. Mai 2002 der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger.
In der Polnischen Bischofskonferenz war Zimowski Präsident der Kommission für die Glaubenslehre. Zudem war er Mitglied des Ständigen Rates der Polnischen Bischofskonferenz und Mitglied der Kommission für Ökumene. Ferner war Bischof Zygmunt Zimowski Delegierter für die Seelsorge der Migranten in Polen.


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