Neues "Beichtmobil" eingeweiht

Das Fahrzeug wurde heute in München der Öffentlichkeit vorgestellt

München, (KIN) | 452 klicks

Das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" hat in München ein neues "Beichtmobil", einen zum mobilen Beichtstuhl umgestalteten VW-Bus, eingeweiht. Das Fahrzeug wurde heute auf dem Marienplatz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das bisherige "Beichtmobil", Baujahr 1996, das seit März 2004 in Deutschland im Einsatz war, wird nach ereignisreichen Jahren außer Dienst gestellt. In dieser Zeit machte der "fahrende Beichtstuhl" in zahlreichen Pfarreien und bei vielen kirchlichen und touristischen Veranstaltungen Station. Das Fahrzeug hat über 225.000 Kilometer zurückgelegt, also mehr als fünfmal um die Welt. Pater Hermann-Josef Hubka, geistlicher Assistent von "Kirche in Not" Deutschland, wird ab sofort mit dem neuen "Beichtmobil", einem Jahreswagen, auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.

Das Hilfswerk will mit dem "fahrenden Beichtstuhl" die Menschen in Deutschland neu für die Beichte begeistern. Außerdem bietet das "Beichtmobil" bei Veranstaltungen Besuchern die Gelegenheit, mit einem Priester zu sprechen und seelsorglichen Rat einzuholen. Katholiken können in diesem Fahrzeug auch beichten.

Mit dem "Beichtmobil" knüpft das Hilfswerk "Kirche in Not" an die Tradition der "Kapellenwagen" an. Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten LKWs hatte der Gründer von „Kirche in Not“, Pater Werenfried van Straaten, nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken in Diasporagebieten sicherzustellen.

Das Beichtmobil von KIRCHE IN NOT kann von Pfarreien, Gemeinschaften und Initiativen kostenlos ausgeliehen werden. 

Kontakt:
Pater Hermann-Josef Hubka
Kloster Waghäusel
Bischof-von-Rammung-Straße 2
68753 Waghäusel