Neuregelung von Kosten für Heiligsprechungen

Vatikan will Kosten senken

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 247 klicks

Wie die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ berichtet, gelten seit Beginn des Jahres feste Sätze im Fall von Heiligsprechungen, an die sich gehalten werden müsse. Die Zeitung zitiert den zuständigen Kurienkardinal Angelo Amato, der diesbezüglich bemerkte, die Maßnahme solle Bescheidenheit und Gerechtigkeit fördern und zudem Ungleichbehandlungen von unterschiedlichen Fällen vermeiden. Wie Amato mittelte, werde es in Zukunft einen Spendenfonds für Heiligsprechungen geben, die in der Vergangenheit an Geldmangel zu scheitern drohten.

Heilig- und Seligsprechungsverfahren kosten oft mehr als 50.000 Euro. So müssen beispielsweise der Anwalt im Verfahren, der Postulator, bezahlt werden sowie Honorare für Gutachter und Gebühren an den Vatikan. In der Regel muss das Geld vom Antragsteller bezahlt werden, was in den meisten Fällen Bistümer und Orden sind.