Nicht Rot sehen, sondern tragen

kdf unterstützt Equal Pay Day am 21. März 2013

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 821 klicks

Die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat auch in diesem Jahr zur regen Beteiligung am „Equal Pay Day“ aufgerufen. Der „Equal Pay Day“ hat seinen Ursprung in den USA und zeigt den Tag an, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um auf dasselbe Gehalt zu kommen, das ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des Vorjahres erhalten haben. Dass bisher noch keine Lohngerechtigkeit herrscht, belegt auch die Berechnung des Statistischen Bundesamtes: demnach beträgt die durchschnittliche Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen circa 22%.

Der kfd setzt sich deshalb für Lohngerechtigkeit und mehr Verantwortung der Frauen in Politik und Wirtschaft ein. Auf den Missstand wird am 21. März durch verschiedene Aktionen, unter anderem das Tragen einer roten Tasche, aufmerksam gemacht. Die Idee der „Roten Tasche“ stammt aus dem Jahr 2008 von den  „Business and Professional Women“ (BPW). Die Farbe „Rot“ soll auf die „roten Zahlen“ verweisen, die früher bei überzogenem Konto auf den Bankauszügen standen. Die Initiative fand seit 2008 schnell Verbeitung, und viele kfd-Diözesanverbände und kfd-Gruppen beteiligen sich mit Informationsveranstaltungen, Ständen und dem Verkauf der „Roten Tasche“ an der Aktion.

In diesem Jahr steht der Equal Pay Day am 21. März unter dem Motto „Lohnfindung im Gesundheitswesen – viel Dienst, wenig Verdienst”. Weitere Informationen können dieser Homepage entnommen werden.