Nur vier europäische Länder verteidigen das Leben

Liechtenstein, Irland, Polen und Malta

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ROM, 1. September 2011 (ZENIT.org). – Die einzigen europäischen Länder, in denen es Gesetze gibt, die direkt das Leben der Ungeborenen verteidigen, sind Irland, Malta, Polen und Liechtenstein.

Im Juni hatte das Parlament von Liechtenstein einen Gesetzentwurf abgewiesen, das Frauen erlaubt hätte, bis zur 12 Schwangerschaftswoche eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Prinz Alois von Liechtenstein hatte erklärt, dass er die Entkriminalisierung der Abtreibung nicht unterstützen werde, vor allem nicht bei behinderten Kindern.

Der Prinz fügte hinzu, dass er im Falle der Zustimmung zu diesem Gesetzesentwurf sein Veto einlegen werde.

Schätzungen besagen, dass mindestens 50 Frauen aus dieser kleinen  Nation jährlich Kliniken außerhalb des Landes aufsuchen, um sich einer Abtreibung zu unterziehen.

Das Land hat eine Bevölkerung von 27.000 Menschen. Ungefähr 85 Prozent sind christlich, 6 Muslime, 4 Prozent agnostisch und 4,6 Prozent praktizieren andere Religionen.