"Oasen der Anbetung", eine neue Initiative zum Jahr der Eucharistie

Die Anbetung ist das Mittel gegen "seelische Verwüstungen"

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SPEYER, 18. Januar 2004 (ZENIT.org).- Anlässlich des Jahres der Eucharistie unterstützt eine bundesweite Initiative namens "Oasen der Anbetung" die Wiederbelebung der Anbetung in Pfarren, Gemeinschaften und Klöstern, die sich auch als Vorbereitung auf den Kölner Weltjugendtag im August versteht.



Schirmherr des Projektteams, in dem Vertreter verschiedenster Gemeinschaften und Initiativen mit den Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer zusammenarbeiten und die das gemeinsame Ziel verfolgen, ein Netz von bereits existierenden und neuen Gebetsorten zu knüpfen, ist Anton Schlembach, Bischof von Speyer.

In einem Grußwort an die Initiatoren sagte er zum Start der Initiative am 6. Januar unter anderem: "Oasen der Anbetung – Was braucht die Welt notwendiger? Heute mehr denn je (…). In der Anbetung ist der Mensch auf die intensivst mögliche Weise bei Gott und bei sich selbst,. In der Anbetung bringt der Mensch sich selbst, seine Mitmenschen und die ganze Menschheit ohne Vorbehalt und Einschränkung vor Gott. Anbetung ist die vollkommene Übereignung an Gott, den Schöpfer und Erlöser, der allein das Heil ist (…). Im eucharistischen Lebensbrot macht sich Gott zu unserem Lebensbrot, damit auch wir Lebensbrot für die anderen und für alle werden können."

Inmitten "großer seelischer Verwüstungen" seien die Jugendlichen "'Oasen der Anbetung', der eucharistischen Anbetung", so der Bischof zu den Mitarbeitern dieser Gebetsinitiative, die sich insbesondere auf die Enzyklika "Mane Nobiscum Domine" stützt, in der Johannes Paul II. über das Wesen der Eucharistie nachdenkt.

An der Initiative lässt sich sehr einfach mitmachen. Weitere Informationen, Plakate und Arbeitshilfen unter www.weltjugendtag.de.