Ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft

Um Go!ttes Willen? Wir engagieren uns.

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KÖLN, 17. Dezember 2008 (ZENIT.org).- Eine ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft findet vom 30. - 31. Januar 2009 im Kölner Maternushaus statt. Veranstaltet wird die Tagung „Um Go!ttes Willen? Wir engagieren uns“ vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken, von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Diakonischen Werk der EKD und dem Deutschen Caritasverband sowie weiteren kirchlichen Verbänden.

Auf der Tagung werden innovative Projekte der katholischen und evangelischen Verbände, Einrichtungen und Gemeinden vorgestellt. Es wird die Verbindung von christlicher Spiritualität und zivilgesellschaftlichem Engagement diskutiert. In zahlreichen Foren wird eine Fülle von Themen aus einer christlichen und engagierten Perspektive behandelt.

„Klimawandel, Armut, Flüchtlingselend, es gibt viele Gründe, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Veranstalter. „Um Gottes willen! Vieles müsste sich ändern; so vieles, das manche zornig werden und andere den Mut verlieren. Trotzdem: Wir engagieren uns. Als Ehrenamtliche in Kirchengemeinden und Verbänden, als Freiwillige in Caritas und Diakonie, als Christinnen und Christen in der Gesellschaft. In unzähligen Initiativen und Projekten, in Einrichtungen und Diensten engagieren sich Bürgerinnen und Bürger und übernehmen Verantwortung in dieser Gesellschaft und für unsere Welt“, so betonen Prof. Dr. Hans Joachim Meyer für das Zentralkommitee der Deutschen Katholiken und Barbara Rinke als Präses der Synode der Evangelischen Kirche.

„Und sie tun es um Gottes willen. Sie tun es, weil sie überzeugt sind, dass Gott die Welt nicht verloren gibt und jedem und jeder Mut macht, in seinem Auftrag Leben und Welt zu gestalten“, so der ökumenische Trägerkreis der Veranstaltung.

„Auf dieser Fachkonferenz wollen wir uns unseres Auftrags in einer pluralen Gesellschaft vergewissern. Wir wollen zeigen, wie wir die anstehenden Herausforderungen annehmen, aber auch über die Probleme sprechen, die uns in den gegenwärtigen Veränderungsprozessen von Kirche und Gesellschaft begegnen. Vorträge und Impulse, Podien und Arbeitsgruppen sollen Mut machen, sich diesen Fragen zu stellen, und die ökumenische Zusammenarbeit stärken. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein“.